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Ermittlung von Materialeigenschaften und effektiven Übergangsparametern von Dachbegrünungen zur zuverlässigen Simulation der hygrothermischen Verhältnisse in und unter Gründächern bei beliebigen Nutzungen und unterschiedlichen Standorten. Abschlussbericht

 
: Schafaczek, Beate; Zirkelbach, Daniel

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Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2013, 241 pp.
ISBN: 978-3-8167-9018-1
German
Report
Fraunhofer IBP ()

Abstract
Da ein grosser Teil innerstaedtischer Flaechen durch Gebaeude und Strassen versiegelt ist, werden als klimatische Ausgleichsflaechen zunehmend Dachbegruenungen ausgefuehrt. Deren Planung und Ausfuehrung erfordern jedoch vor allem bei Holzkonstruktionen aufgrund des auch im Sommer geringen Trocknungspotentials besondere Sorgfalt. Ziel des Forschungsvorhabens war es, Grundlagen zur zuverlaessigen Berechnung und Planung von Dachbegruenungen mit Hilfe hygrothermischer Simulationen zu schaffen. Im Rahmen des Forschungsprojekts wurden ein vereinfachtes und mehrere produktspezifische Modelle entwickelt. Basierend auf vorhandenen und neu durchgefuehrten Messungen wurden spezifische Oberflaechenuebergangskoeffizienten und die Materialeigenschaften typischer Substrate ermittelt, sodass berechnete und gemessene Verhaeltnisse unter der Begruenung moeglichst gut uebereinstimmen. Ein "Leitfaden zur Berechnung von extensiv begruenten Daechern" stellt die genaue Vorgehensweise zur Simulation von Dachbegruenungen dar. Dieser Leitfaden soll Planern und Bauproduktherstellern eine Grundlage zur Planung der Feuchtesicherheit von begruenten Daechern bieten. Damit ist kuenftig sowohl die objektspezifische Quantifizierung von winterlichem und sommerlichem Waermeschutz als auch eine feuchtetechnisch sichere Planung der Unterkonstruktion moeglich. Eine vereinfachte Abschaetzung der energetischen Auswirkungen von Dachbegruenungen erfolgte anhand des Waermestroms durch den Regelquerschnitt des Dachs. Dabei zeigen sich im Vergleich zu Flachdaechern ohne Deckschichten durchaus Vorteile fuer den Waermeschutz im Sommer - die Unterschiede im Winter bleiben allerdings gering. Am Beispiel eines ueblichen Leichtbaudachs wurden die hygrothermischen Verhaeltnisse in Abhaengigkeit von Gruendachaufbau, Daemmmaterial, Daemmstaerke und raumseitigem Diffusionswiderstand ermittelt. Auf Basis dieser Untersuchungsergebnisse wurden anschliessend allgemeine Empfehlungen zur Ausfuehrung von begruenten Leichtbaudaechern fuer die Praxis erarbeitet.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-323569.html