Fraunhofer-Gesellschaft

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High-Speed-3MA zur mikromagnetischen Werkstoffcharakterisierung in schnellen Produktionsprozessen

 
: Szielasko, Klaus; Youssef, Sargon; Wolter, Bernd; Schuppmann, Martin; Rodner, Christoph; Weingard, Christoph; Kopp, Harald; Elzatma, Mohammed; Mironenko, Ivan; Kiselmann, Ifrit

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Fulltext urn:nbn:de:0011-n-3091484 (1.0 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: 401c596b4a34e1bcce94295febf4e2c2
Created on: 9.10.2014


Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. -DGZfP-, Berlin:
ZfP in Forschung, Entwicklung und Anwendung. DGZfP-Jahrestagung 2014. CD-ROM : 26.-28. Mai 2014, Potsdam; Kurzfassungen der Vorträge und Posterbeiträge
Berlin: DGZfP, 2014 (DGZfP-Berichtsbände 148-CD)
ISBN: 978-3-940283-61-0
Paper Mo.3.A.4, 9 pp.
Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (Jahrestagung) <2014, Potsdam>
Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF
01SF0804; MAGNUS
German
Conference Paper, Electronic Publication
Fraunhofer IZFP ()

Abstract
Die Mikromagnetische Multiparameter- Mikrostruktur- und Spannungsanalyse (3MA) findet in der Qualitätssicherung ferromagnetischer Erzeugnisse auf vielen Gebieten Einsatz. In den meisten Fällen sind hierbei quantitative Prüfergebnisse gefragt. Zunehmende Produktionsgeschwindigkeiten und kürzere Taktzeiten, beispielsweise im Falle von Bandstahl oder gehärteten Automobil-Bauteilen, verlangen nach Echtzeit-Prüfverfahren, die unter diesen Bedingungen eine 100%-Prüfung bzw. möglichst hohe Flächenabdeckung der Prüfobjekte erreichen. Gleichzeitig ist das Verständnis der Zusammenhänge zwischen mikromagnetischen Prüfgrößen und mechanisch-technologischen Kenngrößen eine ständige Herausforderung dieses Bereiches der zerstörungsfreien Prüfung.
Durch neue FPGA-basierte Gerätehardware, Vereinfachung der Sensorbauweise und Weiterentwicklung der Verfahrensansätze konnte die Messgeschwindigkeit um ein Vielfaches erhöht werden. Ein deterministischer Messablauf gewährleistet Echtzeitfähigkeit des Verfahrens und Lokalisierbarkeit der gewonnenen Messwerte. Darüber hinaus wurde betrachtet, welche Auswirkung ein größerer, variabler Luftspalt zwischen Prüfkopf und Prüfobjekt auf die Messergebnisse besitzt und Lösungsansätze zur rechnerischen Kompensation vorgeschlagen.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-309148.html