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Gleitfeste Verbindungen nach Eurocode 3 und DIN EN 1090-2

Slip-resistant connections according to Eurocode 3 and DIN EN 1090-2
 
: Stranghöner, Natalie; Schiborr, Markus; Glienke, Ralf; Wanner, Martin-Christoph; Ulbrich, Detlef

:

Stahlbau 82 (2013), No.10, pp.750-761
ISSN: 0038-9145
ISSN: 0932-6375
German
Journal Article
Fraunhofer IPA ()
AGP; Stahlbau

Abstract
Gleitfeste Verbindungen im Stahlbau ermöglichen schlupf-und verformungsarme geschraubte Anschlüsse, die vorwiegend in Konstruktionen zum Einsatz kommen, in denen ungewollte Verformungen innerhalb der Verbindungen die Gebrauchseigenschaften der Tragwerke einschränken würden. Typische Einsatzgebiete stellen beispielsweise Funkmasten und ermüdungsbeanspruchte Brücken oder Türme von Windenergieanlagen dar. Wesentliche Kenngrößen derartiger Verbindungen sind die Haftreibungszahl und die Höhe der Vorspannung in den Schrauben. Die neue Herstellungsnorm für Stahlbauten, die DIN EN 1090-2, bietet im Gegensatz zur DIN 18800-7 die Möglichkeit der Berücksichtigung verschiedener Arten von Oberflächen und Oberflächenvorbereitungen über unterschiedliche Gleitflächenklassen und stellt mit dem Anhang G ein detailliertes Prüfverfahren zur Ermittlung der Haftreibungszahl unter Berücksichtigung der Kriechgleitneigung zur Verfügung. Die Unterschiede in der Prüfmethodik im Vergleich zur Tl!TP-KOR-Stahlbauten liegen im Detail und können zu ungünstigeren Haftreibungszahlen führen.

 

Slip-resistant connections in steel structures permit bolted connections with low slip and deformation, which are mainly used in structures, in which deformations of the connections would limit the serviceability of the structures. Typical applications can be found in radio masts, bridges and towers of wind turbines, which are loaded by fatigue. Essential characteristics of these connections are the slip factor and the preload in the bolts. The new execution standard for steel structures, DIN EN 1090-2, provides in contrast to DIN 18800-7 the possibility of considering different surface treatments by various classes and with Annex G, it provides a detailed test method to determine the slip factor taking into account possible creep effects. The differences in the testing methodology in comparison to the TL/TP-KOR- Stahlbauten are in the details and can lead to unfavourable slip factors.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-300977.html