Fraunhofer-Gesellschaft

Publica

Hier finden Sie wissenschaftliche Publikationen aus den Fraunhofer-Instituten.

Generative Schiffsmodellierung

 
: Dreißig, Martin
: Deistung, Eik

Rostock, 2014, 88 pp.
Wismar, Hochschule, Master Thesis, 2014
German
Master Thesis
Fraunhofer IGD ()
generative 3D models; generative modeling; generative modeling language (GML); shipbuilding; game based training; training systems; maritime graphics; maritime industry; Business Field: Virtual engineering; Research Area: Modeling (MOD)

Abstract
Die dreidimensionale Modellierung ist ein sehr verbreitetes Werkzeug um mediale Inhalte zu schaffen. Es wird in vielen verschiedenen Bereichen, wie z.B. der Spiele und Nachrichtenbranche genutzt, um 3D-Objekte und -Szenen zu generieren. Ziel dieser 3D-Graffiken ist es, dem Betrachter Informationen anschaulicher übermitteln zu können - durch beispielsweise Inszenierungen von Zukunftsvisionen, dreidimensionaler Diagrammen oder Trainingssimulationen.
Ziel dieser Thesis soll es sein, ein möglichst realistisches Schiffsmodell mit einer nicht herkömmlichen Methodik zu erstellen: der generativen Modellierung. Der größte Unterschied zu konventionellen Modellierungsmethoden besteht darin, dass nicht das fertige Modell, sondern der Prozess zum Modell im Fokus steht. Die genutzte Programmiersprache GML ermöglicht es daher in die Prozesse einzugreifen und theoretisch unendlich viele Variationen der Objekte mit geringem Aufwand zu erstellen.
Anhand der Vorlage eines realen Schiffes wurde diese Aufgabe umgesetzt und auf den Einsatz im übergeordneten Projekt MarOpTra-3D geprüft.

 

The three-dimensional modeling is a common tool to create media content. It is used in many different fields, like the game- and newsbranch, to generate 3D objects and scenes. The purpose of these 3D-creations is a better transfer of information to the user. Examples may be enactments of future visions, three-dimensional diagrams or training areas.
The purpose of this work is to create a preferable realistic ship model with a nonconventional method: the generative modeling. The biggest difference to conventional methods is that the focus is not on the completed model, but on the process to the model. The used programming language GML provides the possibility to manipulate parts of the process and create theoretically infinite variations of the object with less effort.
This task was implemented with a specification of a real ship and verified in respect of the further use in the superior project MarOpTra-3D.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-290974.html