Fraunhofer-Gesellschaft

Publica

Hier finden Sie wissenschaftliche Publikationen aus den Fraunhofer-Instituten.

Anforderungen an Kollaborationen zur Sicherung der Prozess- und Produktqualität in der Entwicklung

 
: Pasch, F.; Müller, P.; Hayka, H.; Starke, R.; Jochem, R.

Jochem, R. (Hrsg.); Rößle, D. (Hrsg.) ; Gesellschaft für Qualitätswissenschaft -GQW-:
Qualitätsmanagement nachhaltig gestalten und umsetzen : Bericht zur GQW-Jahrestagung 2013 in Berlin
Aachen: Shaker, 2013 (Berichte zum Qualitätsmanagement 15)
ISBN: 978-3-8440-1700-7
pp.103-130
Gesellschaft für Qualitätswissenschaft (GQW-Jahrestagung) <16, 2013, Berlin>
German
Conference Paper
Fraunhofer IPK ()

Abstract
Die heutige Produktentwicklung ist durch kollaborative Prozesse zwischen vielen verschiedenen Partnern und eine intensive Nutzung von digitalen Werkzeugen und Produktdaten gekennzeichnet. Die effiziente und effektive Zusammenarbeit wird dadurch zunehmend zum Wettbewerbsfaktor und hat einen starken Einfluss auf die Prozess- und Produktqualität in der Entwicklung komplexer Systeme. Um die Qualität dieser Kollaborationen in der Produktentwicklung messbar und bewertbar zu machen, soll am Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) sowie an der Technischen Universität Berlin ein Reifegradmodell zur Kollaborationsfähigkeit entwickelt werden. Zum Aufbau dieses Modells sowie zur Gewinnung von konkreten Zahlen zur Ausprägung von verschiedenen Aktivitäten in der heutigen Ingenieursarbeit dient eine groß angelegte Studie, welche vom Geschäftsfeld Virtuelle Produktentstehung am Fraunhofer IPK , der Contact Software GmbH sowie dem VDI durchgeführt wurde. In ihr wurde von einer neutralen und gleichermaßen wissenschaftlichen Perspektive aus die Ingenieurarbeit in kollaborativen Entwicklungsprozessen untersucht. Im Wesentlichen bestätigte sich die Hypothese, dass den Ingenieuren zu wenig Zeit für die eigentlichen Kernaufgaben wie das Entwickeln, Konstruieren und Absichern zur Verfügung steht. Gründe liegen hierfür vor allem bei organisatorischen Aspekten. Diese Erkenntnisse werden beschrieben. Sie ermöglichen es, die richtigen Ansätze für ein Reifegradmodell zur Kollaborationsfähigkeit zu definieren.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-273933.html