Fraunhofer-Gesellschaft

Publica

Hier finden Sie wissenschaftliche Publikationen aus den Fraunhofer-Instituten.

AutoTram - Neue Fahrzeugtechnologien in leichten intermediären Bahnsystemen

 
: Wiel, M.; Klingner, M.; Schütte, J.

TU Dresden, Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik -ILK-:
Effiziente Leichtbaulösungen durch Technologiekompetenz : Vom Werkstoff zum Produkt. Leichtbausymposium 17.-19. Juni 2004 in Dresden
Dresden: TU Dresden, 2004
pp.1-6
Dresdner Leichtbausymposium <8, 2004, Dresden>
German
Conference Paper
Fraunhofer IITB ( IOSB) ()

Abstract
Bei dem vorgestellten AutoTram-Konzept handelt sich um ein intermediäres Bahnsystem, das auf einer leichten Fahrzeugkonstruktion basiert und in Aufbau und Kapazität einem Straßenbahnzug ähnlich ist. Es fährt nicht auf Schienen, sondern auf Gummirädern, automatisch oder halbautomatisch geführt, auf konventionellen Beton- oder Asphaltfahrbahnen. Das erste Versuchsfahrzeug ist ein zweigliedriger Zug, ca. 18 m lang und 2,55 m breit. Der durch die Alu-Space-Frame-Struktur in Profilbauweise erzielte Gewichtsvorteil ermöglicht neue Antriebstechnologien. Die 'Virtual Rail' wird derzeit für einen Geschwindigkeitsbereich bis 70 km/h erprobt. Der Antrieb erfolgt dieselelektrisch bzw. auf Kurzstrecken im Hybridbetrieb mit einem Schwungrad als Energiespeicher. Alternativ wird der Brennstoffzellenantrieb untersucht. Der Fahrer wird durch ein Assistenzsystem unterstützt. Der Fahrweg wird durch Spurmarkierungen definiert. Bei engen Kurvenradien werden Leitplanken eingesetzt. Die longitudinale Ortungsinformation ermöglicht eine Haltepunktgenauigkeit kleiner als 40 cm. Mit dem AutoTram-Versuchsfahrzeug steht eine Plattform zur Verfügung, die es erlaubt, in enger Zusammenarbeit mit den Industriepartnern, Verkehrsbetrieben sowie mit der TU Dresden und weiteren Forschungsinstituten eine umfangreiche Erprobung neuer Antriebssysteme unter Praxisbedingungen durchzuführen. Außerdem können neue Fahrzeugtechnologien für intermediäre Bahnen wie Spurführung, geregelte Mehrachslenkung sowie die für die Zulassung erforderlichen Sicherheitseinrichtungen erprobt werden.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-27274.html