Fraunhofer-Gesellschaft

Publica

Hier finden Sie wissenschaftliche Publikationen aus den Fraunhofer-Instituten.

Innovative Technologien für Ressourceneffizienz in rohstoffintensiven Produktionsprozessen

Ergebnisse der Fördermaßnahme r2
 
: Woidasky, Jörg; Ostertag, Katrin; Stier, Christian
: Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung -ISI-, Karlsruhe; Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie -ICT-, Pfinztal

:
Fulltext urn:nbn:de:0011-n-2581499 (22 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: c34b1f24f109e56ab015734c81428b69
Created on: 11.9.2013

:

Stuttgart: Fraunhofer Verlag, 2013, XXXIII, 434 pp.
ISBN: 3-8396-0596-2
ISBN: 978-3-8396-0596-7
German
Book, Electronic Publication
Fraunhofer ISI ()
Fraunhofer ICT ()
Wissenschaftler; Wissenschaftsmanager

Abstract
Effizienz erfordert Synergien - das gilt nicht nur für Stoff- und Energieströme, sondern auch für den Fluss von Informationen. Ganz besonders ist das für die Effizienz von Forschungsaktivitäten zur Ressourceneffizienz relevant: Die Frage, welchen Verwendungszwecken Ressourcen wie Finanzmittel, Arbeitskraft und Engagement gewidmet werden, ist zentral für den Erfolg und die Durchschlagskraft von Forschungsvorhaben. Gleichzeitig kennen Forschende jedoch auch die Erkenntnis, dass man stets erst zum Ende der Forschungsarbeiten die Fülle seines Wissens angesammelt hat, oft auch einschließlich der - zuweilen bitteren - Erkenntnis darüber, welche Wege nicht zielführend waren und welche Fragen sich neu oder zusätzlich stellen. Das vorliegende Buch verfolgt das Ziel, in kompakter Darstellung die zentralen Ergebnisse der Forschungsvorhaben in der BMBF-Fördermaßnahme r² ",Innovative Technologien für Ressourceneffizienz - rohstoffintensive Produktionsprozesse" zusammenzufassen und somit als Basis für darauf aufbauende Forschungsarbeiten zu dienen. Die Ergebnisse der einzelnen technologieorientierten Forschungsvorhaben zeigen zusammen mit den übergreifenden Einschätzungen und den Resultaten aus der Begleitforschung sehr klar, dass effizient geforscht und Synergien gesucht und genutzt wurden, um die industrielle Produktion in Deutschland deutlich ressourceneffizienter zu gestalten. Auch werden die Erkenntnisse so verdichtet, dass zukünftig weitere erfolgversprechende Felder der Ressourceneffizienz-Forschung adressiert werden können. Ein Synergieeffekt ist laut Duden (2000) eine "positive Wirkung, die sich aus dem Zusammenschluss oder der Zusammenarbeit von zwei Unternehmen o. Ä. ergibt." Während Synergien für die technologieorientierten Forschungsvorhaben der r²-Fördermaßnahme wichtig waren, so waren sie für die Aktivitäten des r²-Integrations- und Transferprojektes essenziell: Ohne die Offenheit sowohl der Forschenden als auch der Forschungsförderer und der Projektträgerschaft zur Zusammenarbeit wäre die Begleitforschung nicht möglich gewesen. Ihnen allen gebührt der herzliche Dank der Herausgeber, stellvertretend für das gesamte r²-Begleitforschungs-Team. Angefangen von der Auftaktveranstaltung der "Ressourceneffizienz-Gemeinde" 2009 im ehemaligen Priesterseminar Collegium Leoninum in Bonn mit der ersten Identifikation von Synergiepotenzialen über das CIT-Themenheft 2012 bis hin zur nun vorliegenden Veröffentlichung wurden sowohl in den Einzelvorhaben als auch gemeinschaftlich sehr erfolgreich Ergebnisse erzielt, die die technisch-wissenschaftliche Seite der Ressourceneffizienz in Deutschland voranbringen können und werden.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-258149.html