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Ein Multi-Sensor-Verfahren zur umfassenden Zerstörungsfreien Prüfung gegossener Großbauteile am Beispiel von Schiffsantriebskomponenten

 
: Rieder, Hans; Dillhöfer, Alexander; Kreier, Peter; Rauhut, Markus; Spies, Martin

:
Fulltext (PDF; )

Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. -DGZfP-, Berlin:
ZfP in Forschung, Entwicklung und Anwendung. DGZfP-Jahrestagung 2013. CD-ROM : Zerstörungsfreie Materialprüfung, 6. - 8. Mai 2013, Dresden
Berlin: DGZfP, 2013 (DGZfP-Berichtsbände 141-CD)
ISBN: 978-3-940283-49-8
Paper Mi.3.A.2, 18 pp.
Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (Jahrestagung) <2013, Dresden>
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie BMWi
03SX278; ProRepasII
German
Conference Paper, Electronic Publication
Fraunhofer ITWM ()

Abstract
Ein Schaden an Schiffsantriebskomponenten kann von einer starken Einschränkung bis hin zum vollständigen Verlust der Einsatzfähigkeit eines Schiffes führen. Schäden entstehen beispielsweise durch direkte äußere Einflüsse wie Grundberührung, resultieren aber auch aus Produktions- und Reparaturfehlern. Werden Fehlstellen, Risse und sonstige Beschädigungen mit ZfP-Verfahren frühzeitig detektiert, können Maßnahmen eingeleitet und größere Schäden vermieden werden. Darüber hinaus sind Reparaturmaßnahmen in kritischen Bereichen qualitätsgesichert durchführbar bzw. können verdeckt durchgeführte und nicht angemeldete Reparaturen im Sinne einer Qualitätsprüfung ermittelt und nachgewiesen werden. Die Ultraschall-Imaging Gruppe am ITWM hat in den zurückliegenden Jahren erhebliche Erfahrungen bei der Volumen- und Schweißnahtprüfung von Schiffspropellern und Nabengehäusen von Verstellpropellern mittels Ultraschall sammeln können. Im Zuge der weiteren, durch das BMWi geförderten Entwicklungsarbeiten wurde damit begonnen, ein Multi-Sensor-Verfahren für die umfassende zerstörungsfreie Prüfung gegossener Großbauteile zu entwickeln. Dieser Beitrag beschreibt die Zielsetzung, die spezifischen Voraussetzungen und Randbedingungen und die Leistungsfähigkeit der eingesetzten Verfahren am Beispiel von gegossenen Schiffsantriebskomponenten. Das Volumen und die Schweißnähte werden mittels Ultraschall, konventionell oder elektromagnetisch angeregt (EMUS) sowie teilweise mit Phased-Array Technik geprüft. Für den oberflächennahen Bereich werden mittels Wirbelstrom offene und teilweise verdeckte Fehler nachgewiesen. Eine visuelle Oberflächeninspektion für korossionsbedingte Fehlstellen, oberflächenoffene Risse und sonstige Beschädigungen ergänzt den multisensoriellen Ansatz.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-256492.html