Fraunhofer-Gesellschaft

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The potential for electromagnetic metal forming for plane (car body) components

 
: Neugebauer, Reimund; Blau, P.; Bräunlich, H.; Pfeifer, P.

Kleiner, M. ; Univ. Dortmund, Lehrstuhl für Umformtechnik; Deutsche Forschungsgemeinschaft -DFG-, Bonn:
High speed forming 2004 : Proceedings of the 1st international conference. March 31/April 1, 2004, Dortmund, Germany
Dortmund: Univ. Dortmund, 2004
ISBN: 3-00-012970-7
pp.269-274
International Conference on High Speed Forming (ICHSF) <1, 2004, Dortmund>
English
Conference Paper
Fraunhofer IWU ()
electromagnetic metal forming; sheet metal; forming; accuracy; calibration; deep drawing

Abstract
Das Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) beschäftigt sich neben den klassischen, quasi-statischen Technologien der Blechumformung u. a. mit Verfahren der Hochgeschwindigkeitsumformung, wie z. B. der Gasgeneratortechnik und zukünftig verstärkt der Elektromagnetumformung. Mit Hinblick auf die Herstellung von Karosseriebauteilen im Automobilbau besteht vor allem in der Elektromagnetumformung ein hohes Innovations- und Entwicklungspotenzial, da deren Verfahrensvorteile, wie die Erweiterung der Umformgrenzen, die Verbesserung des Rücksprungverhaltens und ein höheres Maß an Flexibilität in der Fertigung, Schlüsselprobleme dieser Branche ansprechen. Dabei fokussiert das Fraunhofer IWU seine Forschung auf die Entwicklung von geeigneten Technologie-, Werkzeug- und Anlagenkonzepten für die Herstellung mittlerer und großflächiger Karosseriebauteile. Innerhalb dieses Forschungsfeldes gibt es bzgl. des Technologiekonzepts zunächst zwei Zielrichtungen. So werden die Möglichkeiten der großflächigen und der partiellen Umformung untersucht. Beide Varianten sind für die Zielprodukte vor dem Hintergrund von vorhandenen technisch-physikalischen Verfahrensgrenzen von Bedeutung.
Für die Gestaltung der Anlagen und der Werkzeuge ergeben sich aus diesen beiden Ansätzen jedoch grundsätzlich unterschiedliche Anforderungen.
Der erste Ansatz sieht die Umformung von flächigen Bauteilen ohne Vorformung vor. Um typische Karosseriebauteilformen abbilden zu können, sind jedoch mehrere Umformstufen notwendig. Dies kann einerseits mit seriellen Arbeitsstationen oder mittels eines flexiblen Werkzeugsystem erfolgen.
Im Ansatz der partiellen Elektromagnetumformung bedeutet dies den Einsatz von integrierten Anlagenkonzepten, d. h. die Kombination konventioneller Pressentechnik mit einer Magnetumformanlage. Damit werden Potenziale erschlossen, welche sich nicht nur über die o. g. technologischen Vorteile erstrecken, sondern auch eine Steigerung der Produktivität und die Senkung der Anlageninvestitionskosten nach sich ziehen.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-25273.html