Fraunhofer-Gesellschaft

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Innovationen umsetzen - Erfolg sichern

 
: Denner, T.

Schraft, R.D.; Westkämper, E. ; Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung -IPA-, Stuttgart:
Innovations- und Technologiemanagement : Technologien planen - Innovationen umsetzen - Erfolg sichern. 8. Fraunhofer IPA Innovationsforum F 104. 1. Juli 2004, Stuttgart
Stuttgart: FpF - Verein zur Förderung produktionstechnischer Forschung, 2004 (Fraunhofer IPA-Innovationsforum F 104)
pp.115-123
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (Innovationsforum) <8, 2004, Stuttgart>
German
Conference Paper
Fraunhofer IPA ()
Entscheidungsprozess; Innovationsprozeß; KMU (Kleine und mittlere Unternehmen); Planungssicherheit; Wettbewerbsfähigkeit

Abstract
Am Beispiel eines evolutionären Innovationsprozesses in einem KMU wird die enorme Bedeutung eines klar geregelten Prozesses zur Entscheidungsfindung dargestellt. Hierbei wird der Übergang von der Prototypen- zur Serienphase betrachtet, der in fast allen Unternehmen mit Kapazitäts- und Liquiditätsengpässen einhergeht. In dieser turbulenten Phase, die durch viele parallel durchzuführende Maßnahmen, Aktivitäten und somit Investitionen gekennzeichnet ist, laufen eine Reihe komplexer Entscheidungsprozesse ab. Unterschiede in Persönlichkeit und Machtstruktur sowie gruppendynamische Effekte fördern vermehrt Bauchentscheidungen. Fehlen notwendige Entscheidungsgrundlagen und Entscheidungsalternativen kann das Management nicht steuern, nicht getroffene Entscheidungen häufen sich. Die Reibungsverluste nehmen drastisch zu.
Die klare Bündelung der Ressourcen und die Fokussierung auf wesentliche Aufgaben verhindern den "Informations-Overload", das Auftreten immer neuer Argumentationsketten und das Kollidieren konfliktbehafteter Ziele. KMU, die sich dieser Herausforderung neu stellen, können durch einen definierten, strukturierten Entscheidungsprozess Entscheidungssicherheit und somit Planungssicherheit erlangen. Sie schützen sich durch einen provozierten Entscheidungsprozess der:
1. Entscheidungsgrundlagen schafft - also welche Alternativen gibt es
2. Entscheidungsgegenstände argumentiert - also wie grenzen sich die Alternativen gegeneinander ab
3. Entscheidungsfolgen bewertet - also den Aufwand zur Zielerreichung bestimmt
4. Entscheidungen fordert - also ein "go" oder "no go" durch das Management verlangt
5. Entscheidungen dokumentiert - also als Maßstab für kommende Entscheidungen herangezogen werden kann

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-25147.html