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  4. Bericht über eine Detoxifizierung von ethnologischem Sammlungsgut an den Staatlichen Museen zu Berlin
 
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2004
Journal Article
Title

Bericht über eine Detoxifizierung von ethnologischem Sammlungsgut an den Staatlichen Museen zu Berlin

Abstract
Viele Kulturgüter - nicht nur in Deutschland - wurden in der Vergangenheit mit Pestiziden behandelt, um Insekten- und Pilzbefall zu verhindern. Hier kamen insbesondere hochwirksame Formulierungen mit DDT, PCP und Lindan zur Anwendung, die aus heutiger Sicht eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen. Ein speziell entwickeltes Reinigungsverfahren nutzt überkritisches Kohlendioxid als Lösungsmittel zur Tiefenreinigung von Holzobjekten wie z.B. Skulpturen. Das Verfahren basiert auf der Hochdruck-Extraktion und bewirkt, im Gegensatz zu anderen bekannten Reinigungsverfahren, eine nachhaltige Entgiftung kontaminierter Hölzer. Weitere Anwendungen sind auch für andere ethnologischer Güter wie zum Beispiel Pelze möglich.
Author(s)
Tello, H.
Staatliche Museen zu Berlin, Ethnologisches Museum
Jelen, Erich  
Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT  
Unger, A.
Staatliche Museen zu Berlin, Rathgen-Forschungslabor
Journal
VDR-Bulletin  
Language
German
Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT  
Keyword(s)
  • Kunstschätze

  • Entgiftung

  • Dekontamination

  • überkritisches Kohlendioxid

  • Holzschutzmittel

  • Pestizid

  • Lindan

  • art treasure

  • detoxification

  • decontamination

  • supercritical carbon dioxide (scCO2)

  • wood preservation

  • pesticide

  • pentachlorophenol (PCP)

  • dichlorodiphenyltrichloroethane (DDT)

  • lindane

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