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Regressionstests im modellbasierten Entwurf von Infotainment-Funktionen im Auto

 
: Miesel, Christoph
: Hammerschall, Ulrike; Paulic, Annette

München, 2013, 83 pp.
München, TU, Bachelor Thesis, 2013
German
Bachelor Thesis
Fraunhofer ESK ()
modellbasiert; Test; Infotainment; Steuergerätefunktion; Testfallgenerierung; Eclipse; QVT; Modelltransformation; Regressionstest

Abstract
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Konzeption und prototypischen Implementierung eines Testfallgenerators für Infotainment-Funktionen im Auto. Bei den dabei entstehenden Testfällen handelt es sich um Regressionstests zur Absicherung des spezifizierten Kommunikationsverhaltens nach Änderungen. Die Generierung dieser Testfälle erfolgt auf Basis von Modellen, welche beim Entwurf von Infotainment-Komponenten entstehen.
Die im Entwurf genutzten Modelle für das spezifizierte Kommunikationsverhalten einer Komponente sind UML-Zustandsdiagramme und die Testfälle werden als Sequenzdiagramme dargestellt. Beide Diagramme sind durch ein UML-Profil angepasst. Der Testfallgenerator wird durch eine Sequenz von Modell-zu-Modell-Transformationen realisiert. Diese Einteilung sieht eine Vereinfachung der Modellstruktur des Zustandsdiagramms vor, indem parallele und hierarchische Zustände eliminiert werden. Dessen Inhalte werden in die Region des Zustandsdiagramms projiziert und über die Transformationen so angepasst, dass ein definiertes Maximum an Semantik erhalten bleibt. Die letzte Transformation in der Sequenz erzeugt die Testsuite in Form von Sequenzdiagrammen mit dem All-Transitions-Abdeckungskriterium.
Die entstehenden Testfälle eigneten sich für die Sicherstellung des Kommunikationsverhaltens nach Änderungen in der Spezifikation. Die Unterteilung des Generators in eine Sequenz von Transformationen ist sehr übersichtlich und leicht erweiterbar. Abdeckungskriterien können dadurch leicht ausgetauscht werden, was eine Anwendung des Generators durch Anpassungen auch in anderen Bereichen ermöglicht. Die das Quellmodell vereinfachenden Transformationen können ebenfalls ausgetauscht oder erweitert und somit als Stellschrauben für die eigentliche Testfallgenerierung genutzt werden.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-242021.html