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Bionische Knochenstanze - neue Bisskraft und Funktion für ein "altes" Instrument

Vortrag gehalten bei Medical Technology, Medical Mountains Innovation Forum, Tuttlingen, 25. Oktober 2012
 
: Schwarz, Oliver

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Created on: 7.2.2013

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Created on: 7.2.2013


2012, 27 Folien
Medical Mountains Innovation Forum <2012, Tuttlingen>
German
Presentation, Electronic Publication
Fraunhofer IPA ()
Knochenstanze; Chirurgisches Gerät; chirurgisches Instrument; biomedizinische Technik; Werkzeug; Chirurgie; Bionik

Abstract
Knochenstanzen bzw. Rongeure werden in der Wirbelsäulenchirurgie zur Entfernung von Knochen- und Knorpelmaterial eingesetzt, um dem Operateur einen besseren Zugang zu Bandscheiben und Wirbel zu ermöglichen.
Bisherige Stanzen erlauben keine Sammlung von Resektaten, das bisherige Verfahren ist langwierig und mit erhöhter Infektionsgefahr verbunden, bei fasrigen Bestandteilen ist kein sauberes Abtrennen möglich.
Die Neukonzeption der Knochenstanze berücksicht folgende Aspekte:
-Resektatpatrone als Einwegartikel gestaltet
- Durchgehender Transport des Resektats innerhalb der Patrone
- Kleine Miniaturteile vermeiden
- Verlustgefahr
- Kleine, abgeschlossene Räume vermeiden (Sterilisationsproblem)
- Erscheinungsbild der bisherigen Knochenstanze sollte gleich bleiben.
Als Lösung entstand eine bionische Knochenstanze mit Schluckmechanismus nach dem Schlangenprinzip.
Die Vorteile:
- Sicherer "Schluck"mechanismus
- Resektataufnahme in einer Stahlblech-Einwegpatrone
- Aufnahme von ca. 40 Resektaten
- Reihenfolge der Resektate für Biopsien geeignet.
Gestanzt wird nach dem Funktionsprinzip von Reißzähnen, dadurch ergibt sich ein besseres Schnittbild:
- Neue Schneidekante gleitet formschlüssig über das distale Ende -> ergibt einen sauberen Schnitt
- Einfaches Abtrennen selbst stark fasriger Gewebe
- 40 % Kraftersparnis beim Stanzen.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-226431.html