Fraunhofer-Gesellschaft

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Umgang mit der Chemikalienrichtlinie der EU-REACh

 
: Wahren, Sylvia

:
presentation urn:nbn:de:0011-n-2249275 (1.8 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: f0cd38d828a18f00eb000e526f52d8bd
Created on: 10.1.2013


Verl, Alexander (Hrsg.); Bauernhansl, Thomas (Hrsg.) ; Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung -IPA-, Stuttgart; Verein zur Förderung Produktionstechnischer Forschung e.V. -FpF-, Stuttgart:
Internationale Stoffverbote, RoHS, REACH, EuP sowie ElektroG/WEEE in der Praxis : ExFo 2012 Expertenforum Abschlusstagung, 6. Dezember 2012, Stuttgart
Stuttgart, 2012 (Fraunhofer IPA-Tagung F 276)
pp.109-120
Tagung "Internationale Stoffverbote, RoHS, REACh, EuP sowie ElektroG/WEEE in der Praxis" <2012, Stuttgart>
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (Tagung) <276, 2012, Stuttgart>
German
Conference Paper, Electronic Publication
Fraunhofer IPA ()
REACh; Chemikalienrecht; SVHC-Stoff

Abstract
Das Kernstück der europäischen Chemikalienverordnung REACh bildet die Pflicht zur Registrierung von chemischen Stoffen, wenn diese in einem Umfang von mehr als 1 Tonne pro Jahr in der EU hergestellt oder importiert werden. Neben dieser Registrierungspflicht ist insbesondere auch für Unternehmen der Umgang mit der Problematik der "substances of very high concern" (SVHC-Stoffe) sowie der Anhang XIV (Zulassung) und Anhang XVII (Beschränkung) der REACh-Verordnung relevant bzw. zu beachten. Stoffe, die nach einem in der REACh-Verordnung vorgegebenen Verfahren evaluiert werden, können als sogenannte SVHC-Stoffe ermittelt werden und auf die Kandidatenliste gesetzt werden.
Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass in einem Rhythmus von ca. 6 Monaten die Kandidatenliste um neue SVHC-Stoffe erweitert wird. Bei der letzten Erweiterung (Dezember 2012) wurden 54 Stoffe als SVHC-Stoffe identifiziert und in die Kandidatenliste aufgenommen. Diese hohe Anzahl an SVHC-Stoffen bedeutet für die betroffenen Unternehmen ein zuverlässiges Datenmanagement gewährleisten zu müssen, um das Vorhandenseins von SVHC-Stoffen in den eigenen Produkten auszuschließen oder ggf. den Informationspflichten nachzukommen. Wurde ein Stoff als SVHC-Stoff identifiziert und somit in die Kandidatenliste aufgenommen, können daraus unter bestimmten Voraussetzungen Informationspflichten für die Unternehmen gegenüber anderen Unternehmen aber auch privat Personen nach Art. 33 der REACh-Verordnung entstehen. Stoffe die als SVHC-Stoffe identifiziert wurden, können auch an eine spätere Zulassungspflicht (Anhang XIV) gebunden werden. Anhang XVII der REACh-Verordnung enthält dahingegen Stoffe, die für bestimmte Anwendungen verboten sind.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-224927.html