Fraunhofer-Gesellschaft

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Baufeuchte vom Keller bis zum Dach

 
: Bludau, Christian

Gebbeken, N. (Hrsg.):
Festschrift zum 60. Geburtstag von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Manfred Keuser
Neubiberg: Universität der Bundeswehr München, Fakultät für Bauingenieurwesen und Vermessungswesen, 2012 (Berichte aus dem Konstruktiven Ingenieurbau 2012/4)
pp.27-34
German
Book Article
Fraunhofer IBP ()

Abstract
Anhand von Beispielen wird gezeigt, dass während der Bauphase eingebrachte Feuchte an vielen Stellen im Gebäude auftreten und Einfluss nehmen kann. Eine Betonwand im Keller kann während der Austrocknung die Dämmwirkung der Perimeterdämmung beeinflussen, wenn keine vollflächige Dichtung zwischen Wand und Keller besteht. Bei Niedrigenergiehäusern kann die Baufeuchte ungewollt und unberücksichtigt in den ersten Jahren zu erhöhtem Heizenergiebedarf führen. Bei Fehlstellen in der Verlegung der Dämmplatten eines Wärmedämmverbundsystems oder auch bei zu früher Aufbringung des Außenputzes kann die austrocknende Baufeuchte zu Pilzbildung an der Außenoberfläche führen. Schließt eine Wand aus Beton oder Mauerwerk in eine Dachkonstruktion ein, kann hier zusätzliche Feuchte in die Dachkonstruktion gelangen und zu Schäden am Holz oder Schimmelbildung führen. Die Beispiele belegen, dass der Einfluss der Baufeuchte während der Planung und Erstellung eines Gebäudes beachtet werden muss, um Folgeschäden zu vermeiden.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-222852.html

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