Fraunhofer-Gesellschaft

Publica

Hier finden Sie wissenschaftliche Publikationen aus den Fraunhofer-Instituten.

Erweiterung des Anwendungsbereiches von Aluminium- und Magnesiumlegierungen durch umformtechnisch optimierte Eigenschaften

 
: Bergmann, Markus; Porstmann, Sebastian

:
Fulltext urn:nbn:de:0011-n-2195461 (1.7 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: 3afc9be316cf11bdeef1c37ad87873c0
Created on: 20.11.2012


Neugebauer, Reimund ; Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik -IWU-, Chemnitz:
4th International Conference on Accuracy in Forming Technology, ICAFT 2012 : 19th Saxon Conference on Forming Technology Conference, SFU 2012, November 13-14, 2012, Chemnitz. ICAFT 2012. SFU 2012
Zwickau: Verlag Wissenschaftliche Scripten, 2012 (Berichte aus dem IWU 66)
ISBN: 978-3-942267-61-8
pp.173-192
International Conference on Accuracy in Forming Technology (ICAFT) <4, 2012, Chemnitz>
Sächsische Fachtagung Umformtechnik (SFU) <19, 2012, Chemnitz>
German
Conference Paper, Electronic Publication
Fraunhofer IWU ()

Abstract
Im Rahmen des SFB 692 werden am Fraunhofer IWU die lokale Hochverformung von Aluminiumwerkstoffen und die Herstellung von Al-Mg-Verbundhalbzeugen untersucht. Beide Forschungsansätze zielen darauf ab, das Anwendungsspektrum von Aluminium- beziehungsweise Magnesiumwerkstoffen zu erweitern. Beim Gradierungswalzen und Gradierungspressen werden durch hohe Umformgrade im oberflächennahen Bereich, infolge großer plastischer Verformungen, große Festigkeitswerte bei bleibender Duktilität im Bauteilkern erzeugt. Derartige Halbzeugeigenschaften erweitern den Einsatzbereich auf hochfeste Aluminiumbauteile. Das Leichtbaupotential des Werkstoffes Magnesium kann erheblich erweitert werden, wenn es gelingt, die hohe Korrosionsneigung zu beherrschen. Ein Ansatz zur Vermeidung der Korrosionsproblematik besteht in der umformtechnisch erzeugten Ummantelung des Magnesiums mit Aluminiumlegierungen. Hierzu werden Untersuchungen zur Erzeugung von Verbundsträngen durch indirektes Strangpressen vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Verbundqualität, die für Weiterverarbeitung und Einsatz von entscheidender Bedeutung ist. Beide Forschungsansätze untersuchen Möglichkeiten mittels inhomogener Mikrostruktur bzw. Hybridstruktur mit funktionalen Außenbereichen die Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten von Leichtmetallen zu verbessern.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-219546.html