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10 Jahre Technische Sauberkeit

Vortrag gehalten bei der FIM Fédération des Industries Mécaniques, Courbevoie, FR, 18. November 2011
 
: Rochowicz, Markus

:
presentation urn:nbn:de:0011-n-2159240 (2.5 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: c4277329a1487fbebd98418a45a6c3a4
Created on: 9.10.2012


2011, 22 Folien
German
Presentation, Electronic Publication
Fraunhofer IPA ()
Bauteilsauberkeit; Restschmutz; technische Sauberkeit; VDA 19; VDA 19.2; Fertigung; Reinigung

Abstract
Hohe Anforderungen an die Sauberkeit von Bauteilen und Systemen, die die komplette Zulieferkette betreffen können, sind aus der Automobilindustrie nicht mehr wegzudenken. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Entwicklungen der letzten 10 Jahre. Aufgrund einer fehlenden Plattform zum Dialog und keiner standardisierten Vorgehensweise zur Prüfung von qualitätsrelevantem "Restschmutz" begann im Jahr 2001 der erste Dialog im Rahmen eines von Fraunhofer IPA geleiteten Industrieverbundes "Technische Sauberkeit TecSa" in dem zwischen 2001 und 2003 die Grundlagen für das Regelwerk VDA 19 entstanden sind. Parallel dazu wurde unter maßgeblicher Beteiligung des TecSa-Projektkonsortiums das internationale Pendant zu VDA 19, die ISO 16232 erarbeitet. In einem weiteren Industrieverbund "Montagesauberkeit MontSa" wurden zwischen 2007 und 2009 die Inhalte für den Leitfaden VDA 19 Teil 2 erarbeitet wurden. Hier steht nicht die Messung von Sauberkeit im Vordergrund, sondern Maßnahmen zur sauberkeitsgerechten Fertigung und Montage speziell für die Bedürfnisse der Automobile und Zulieferindustrie.
Heute gibt es in Deutschland etwa 25-30 Dienstleister, in deren Laboren Automobilteile auf Technische Sauberkeit geprüft werden. Der überwiegende Anteil der Sauberkeitslabore (ca. 800 Stück!) wird aber bei den Automobilherstellern und Zulieferern betrieben.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-215924.html