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Schalldämmung und Schallabsorption von Schallschirmen, die nicht nach ZTV-Lsw 88 und DIN EN 1973 geprüft werden können

Bericht zum Forschungs- und Entwicklungsvorhaben 02.205/1999/LRB des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen
 
: Schupp, G.; Weber, L.; Zhang, Y.
: Fraunhofer-Institut für Bauphysik -IBP-, Stuttgart; Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen -BMVBW-, Abteilung Straßenbau, Straßenverkehr, Bonn

Bonn: DMB-Bundesdr., 2004, 28 pp.: Ill.
Forschung Straßenbau und Straßenverkehrstechnik, 877
ISBN: 3-936892-15-6
German
Report
Fraunhofer IBP ()
Lärmschutzeinrichtung; Schallschutzwand; Schallschirm; Meßverfahren; Labormessung; Feldmessung; Abstand; Beurteilung; DIN EN 1973; ZTV-Lsw 88; Straßenbau; Lärmschutzwand; Schalldämmung; Schallabsorption; Meßmethode; Messung

Abstract
Für Schallschirme mit strukturierter Oberfläche gibt es zur Zeit kein allgemein anerkanntes Verfahren zur Messung der Schallabsorption. Das in der ZTV-Lsw 88 beschriebene Prüfverfahren, das Messungen im Halbraum vorsieht, gilt nicht für Erd- und Steilwälle. Außerdem ist die Anwendung des Halbraumverfahrens nach DIN EN 1793-1 ausdrücklich auf ebene Absorber beschränkt. Die EU förderte deshalb das Projekt "Adrienne" zur Entwicklung eines entsprechenden Meßverfahrens, das im Labor und in situ einsetzbar ist. Die dabei erzielten Meßergebnisse lassen jedoch nicht in allen Fällen einen Schluß über die Reflexionwirkung im Fernfeld zu. Im vorliegenden Forschungsvorhaben sollte die Anwendbarkeit des Adrienne-Verfahrens bei Lärmschutzeinrichtungen mit strukturierter Oberfläche praktisch erprobt werden. Außerdem sollte untersucht werden, inwieweit Adrienne-Ergebnisse, die grundsätzlich auf Nahfeldmessungen beruhen, Aussagen über die Pegeländerung im Fernfeld von Lärmschutzeinrichtungen erlauben. Hierzu sollten zusätzlich Messungen im Fernfeld durchgeführt werden. Es zeigte sich, daß das Adrienne-Verfahren als Kontrollverfahren bei größeren Meßabständen unter anderem wegen mangelnder zeitlicher Invarianz des Schallübertragungsweges nicht anwendbar ist. Es wurde deshalb versucht, ein alternatives Verfahren zur Kontrolle der Adrienne-Ergebnisse zu entwickeln, das jedoch innerhalb des vorliegenden Projektes trotz vielversprechender Ansätze nicht zur Anwendungsreife gebracht werden konnte.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-21504.html