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Elektromobilität im Personenwirtschaftsverkehr - eine Potenzialanalyse

 
: Gnann, Till; Plötz, Patrick; Zischler, Florian; Wietschel, Martin

:
Fulltext urn:nbn:de:0011-n-2141358 (694 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: a0e469d2f7239d2a2302fa0c18959f14
Created on: 20.9.2012


Karlsruhe: Fraunhofer ISI, 2012, 48 pp.
Working Paper Sustainability and Innovation, S7/2012
German
Report, Electronic Publication
Fraunhofer ISI ()
Wirtschaftsverkehr; Elektromobilität; Potenzialanalyse; Fahrprofile; TCO-Analyse

Abstract
Der Wirtschaftsverkehr wird häufig als potenzieller Erstmarkt für Elektrofahrzeuge diskutiert. Der Anteil gewerblich zugelassener Fahrzeuge ist in Deutschland zwar bestandsmäßig gering (10%), bei den Neuzulassungen beträgt er jedoch rund 60 %. Zudem verhelfen hohe Fahrleistungen zu einer schnelleren Amortisation von Mehrinvestitionen für Elektrofahrzeuge im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen durch geringere laufende Kosten. Uneinheitliche Definitionen und eine geringe Datenverfügbarkeit erschweren jedoch eine umfassende quantitative Betrachtung des Wirtschaftsverkehrs. Ziel dieser Arbeit ist es, eine Abschätzung des Potenzials für Elektrofahrzeuge im Personenwirtschaftsverkehr vorzunehmen. Hierfür werden Batterieladestände von Fahrzeugen simuliert, um die technischen Voraussetzungen zu prüfen und anschließend wird in einer TCO-Berechnung die ökonomisch sinnvollste Fahrzeugoption gewählt. Analysiert werden mehrtägige Fahrprofile, die im Rahmen des Projektes REM2030 erhoben wurden, sowie die derzeit umfangsreichste eintägige Fahrprofildatenbank für den Personenwirtschaftsverkehr KiD2002. Die Analysen zeigen, dass sich im Rahmen der methodischen Unsicherheiten kaum Wirtschaftszweige eindeutig bestimmen lassen, die besonders interessant für Elektrofahrzeuge sind, jedoch die Bereiche "Erbringung von sonstigen Dienstleistungen "(S), "Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen" (G) und das "Verarbeitende Gewerbe" (C) aufgrund ihrer Fahrzeugzahl interessante Wirtschaftszweige darstellen. Hohe relative Potenziale lassen sich in allen Wirtschaftszweigen nur mit einer hohen angenommenen Abschreibungsdauer darstellen, zudem ist eine Erhebungsdauer von mehr als einem Tag notwendig, um belastbare Aussagen zu treffen. Im Rahmen des Projektes REM2030 werden daher auch in den kommenden Jahren weitere Fahrprofile für den Wirtschaftsverkehr erhoben.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-214135.html

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