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Rheological and tribological investigation of a mesogenic fluid with ultralow friction

 
: Amann, T.; Kailer, A.

Franek, F. (Ed.) ; Österreichische Tribologische Gesellschaft -ÖTG-:
ECOTRIB 2011: 3. European conference on Tribology in tandem with Viennano '11; 4. Vienna International Conference on Nano-Technology. Vol. 1. Proceedings : Wien, Austria, June 7 - 9, 2011
Wien: ÖTG, 2011
pp.83-88
Vienna International Conference on Nano-Technology (Viennano) <4, 2011, Wien>
European Conference on Tribology (ECOTRIB) <3, 2011, Wien>
English
Conference Paper
Fraunhofer IWM ()
mesogenic-like fluid; ultralow friction; wear; gap-dependent rheology; high-pressure rheology; FTIR-spectroscopy; friction mechanisms

Abstract
An zwei ausscheidungshärtenden Nickelbasislegierungen wurden LCF- (Low Cycle Fatigue) und TMF- (Thermomechanical Fatigue) Versuche bei Temperaturen bis 700 °C durchgeführt. Dabei wurden sowohl konventionelle Belastungsraten als auch niedrige, betriebsähnliche Belastungsraten mit Haltezeiten verwendet, die eine Annäherung an die reale Beanspru-chung von Kraftwerkskomponenten während eines instationären Kraftwerksbetriebs abbilden sollen. In metallografischen Analysen wurden belastungsbedingte Veränderungen der Mik-rostruktur und deren Einfluss auf den vorhandenen Schädigungsmechanismus untersucht.
Die Legierung Alloy 740 zeigt unter allen Belastungsraten eine interkristalline Werkstoff-schädigung. Isotherme Versuche bei 700 °C führen bei betriebsähnlicher Belastungsrate und Haltezeiten bereits nach 100 Zyklen zu ausgeprägten Rissnetzwerken an der Probenober-fläche. Unter TMF-Bedingungen tritt ein frühes und abruptes Versagen der Probe auf. Un-tersuchungen im Transmissionselektronenmikroskop zeigen feinverteilte ’-Ausscheidungen in der Kornmatrix sowie mit gröberen Chromkarbiden belegte Korngrenzen. An den Korn-grenzen wurde teilweise Sauerstoff nachgewiesen. Bei der ebenfalls untersuchten Legierung Alloy 263 findet bei Absenkung der Belastungsrate ein Wechsel von transkristalliner zu in-terkristalliner Schädigung statt. Dabei werden im Vergleich zur Legierung Alloy 740 höhere Lebensdauern erreicht, ohne dass ein großflächiges Aufreißen der Korngrenzen und Oxida-tion auftreten.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-212600.html

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