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Berechnung des hygrothermischen Verhaltens von Räumen - Einfluss des Lüftungsverhaltens auf die Raumluftfeuchte

 
: Holm, Andreas; Sedlbauer, Klaus; Künzel, Hartwig M.; Radon, Jan

TU Dresden, Institut für Bauklimatik:
11. Bauklimatisches Symposium 2002. Tagungsbeiträge. Vol.2 : Dresden, 26.-30. September 2002
Dresden: Technische Universität Dresden, 2002
ISBN: 3-86005-323-X
pp.562-575
Bauklimatisches Symposium <11, 2002, Dresden>
German
Conference Paper
Fraunhofer IBP ()

Abstract
Wie stark muss beim Erstbezug eines Hauses gelüftet werden? Reicht täglich mehrmaliges Stoßlüften zur Beseitigung der Baufeuchte? Sind feuchteundurchlässige Fliesen oder wasserdampfsorbierende Putzoberflächen im Badezimmer günstiger? Sollten Schlafzimmer nachts oder tagsüber gelüftet werden? Warum kann der Einbau neuer Fenster bei Altbauwohnungen Schimmelpilzwachstum zur Folge haben? Wie muss ein energetisch optimiertes Oberflächentemperiersystem in historischen Gebäuden ausgelegt sein? Solche und ähnliche Fragestellungen sind durch eine genaue Betrachtung der hygrothermischen Wechselwirkungen zwischen den äußeren Klimabedingungen und dem Raum mit seinen Bauteilen und Inneneinrichtungen zu beantworten.
Mit Hilfe des Rechenmodells WUFI+ 1.0, das eine Verknüpfung von energetischer Gebäude- und hygrothermischer Bauteilberechnung beinhaltet, ist eine situationsbedingte Quantifizierung der Temperatur- und Feuchteverhältnisse sowohl im Gebäude als auch in seinen Umschließungsflächen möglich. In Abhängigkeit vom Außenklima sowie den Heizungs- und Lüftungsgegebenheiten sind die hygrothermischen Bedingungen im Raum und an den Innenoberflächen genauso bestimmbar wie die Wärmeverluste durch Transmission, Verdunstung und Lüftung.
In diesem Beitrag soll neben der theoretischen Ableitung des Rechenmodells auch dessen Anwendung anhand eines Beispiels gezeigt werden.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-205434.html