Fraunhofer-Gesellschaft

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Asymmetric and adaptive conference systems for enabling computer-supported mobile activities

 
: Alves dos Santos, L.M.
: Encarnacao, J.L.; Groß, M.; Marcos, A.

:
Fulltext (PDF; )

Aachen: Shaker, 2003, 128 pp.
Zugl.: Darmstadt, TU, Diss., 2003
Berichte aus der Informatik
ISBN: 3-8322-2101-8
URN: urn:nbn:de:tuda-tuprints-3345
English
Dissertation, Electronic Publication
Fraunhofer IGD ()
Multimedia Information System; user/machine system; wireless communication; Computer Conferencing; user interface

Abstract
The circumstances of a mobile computer use (i.e., application cases involving user mobility such as outdoor, on the move) require new approaches in application system development and create a high demand for specialized, task-oriented system features. Any service being offered has to be able to account for, adjust itself, and be responsive to the increasing diversity of prospective users and their unpredictable usage environments; thus, to the highly changing requirements plus platform specification and availability. The achievement of this attribute is even more challenging when the service should be a basis for a digitally mediated human-to-human communication process involving all kinds of diversity between the individual partners and technical arrangements.
In this thesis work, proposals and innovative solutions to these challenges have been investigated and implemented, and are presented in this report. Some contributions of this work are: an adaptive conference system for heterogeneous computational and network environments; tools to monitor, distribute, and respond to user profiles at both the individual and collective level; adaptive, flexible individual interaction modes and media that are nevertheless consistent for a collaborative work; and a successful integrated solution -- monitoring tool plus conference system, which can be effectively integrated in a computer-supported mobile activity.

 

Tragbare Rechner und drahtloses Kommunikationsnetzwerke spielen zunehmend eine wichtige Rolle als Basisinfrastruktur im beruflichen Alltag. Die dafür verwendete Technologie unterliegt aber inhärenten technischen Defiziten für die Entwicklung von Anwendungssysteme, wenn der Standard erreichet werden soll, wie sie für Desktopplattformen existieren. Noch größere Herausforderungen ergeben sich bei „Groupware“-Systeme, die verschiedene Plattformen einbeziehen. Dennoch soll eine einheitliche Qualität der Dienste garantiert werden. Für den Autor ergibt sich die größte Herausforderung in Bezug auf mobile Anwendungen aus den menschlichen Anforderungen und den Umgebungsbedingungen. Aus dieser Perspektive können effektive Lösungen nur durch Ansätze erreicht, die die Fähigkeit des Menschen, die zu lösende Aufgabe und die realen Anwendungsbedingungen berücksichtigen. Das innerhalb dieser Arbeit adressierte Anwendungsszenario berücksichtigt Bereiche, in denen ein mobiler Arbeiter Zugriff auf relevante digitale Informationen zur Unterstützung seiner Aktivitäten benötigt. Desweiteren benötigt er jedoch auch die Möglichkeit, mit einem entfernten Berufskollegen in Verbindung zu treten, um Instruktionen anzufordern. Ansatzweise wurden technische Lösungen für Anwendungsszenarien dieser Art schon seit geraumer Zeit entwickelt. Jedoch ist gegenwärtig die Mobilität der Benutzer und gleichzeitig die Anforderungen an IT-Unterstützung (z.B. Echtzeit Video-Konferenz) sehr viel höher. Ähnlich verhält es sich auch mit der Palette von Basisinfrastrukturen, die den Benutzern und darüber hinaus den Systemen zur Verfügung stehen. Dies gilt es zu berücksichtigen. Motivation und Ziele dieser Arbeit Die Motivation dieser Arbeit ist es, die Entwicklung von Anwendungssystemen zur Unterstützung mobiler kooperativer Aktivitäten zu fördern. Diese Systeme sollen die Anforderungen des mobilen Benutzers erfüllen und eine effektive Zusammenarbeit von Menschen ermöglichen, trotz technische Beschränkungen und Unterschiede (z.B. technische Ausstattung) zwischen den Endnutzern. Basierend auf dieser Herausforderung sind die Ziele dieser Arbeit: · Evaluierung von relevanten Hardware- und Netzwerkkomponenten bezüglich ihrer Anwendungsmöglichkeit und Bedienbarkeit; · Analyse von repräsentativen Anwendungsszenarien mit dem Ziel, umfassende Korrelationen zwischen Nutzungsbedingungen und technischen Anforderungen zu ermöglichen; und · Verwertung der oben erwähnten Ergebnisse für den Entwurf eines Konferenzsystems. Die Innovation dieser Entwicklungen liegt in einer kombinierten Betrachtung von die „mobilen Komponenten“ einerseits und die Problematik einer Konferenz zwischen asymmetrischen Komponenten anderseits. Außerdem werden mögliche Lösungen durch adaptive Verfahren in Betrachtung bezogen. Beiträge dieser Arbeit In der vorliegenden Arbeit wurden die folgenden Ergebnisse erreicht: · Entwicklung eines „User and Task Analysis Framework“, das danach in zwei realen Einsätzen verifiziert und dadurch kontinuierlich bearbeitet wurde. Dieses Framework ermöglicht eine bessere Analyse der Zusammenhänge und den verschiedenen Abhängigkeiten zwischen Aufgaben-, Umgebungs- und Benutzeranforderungen und den potentiellen Hardware- und Software-Alternativlösungen. · Entwicklung von innovativen Softwarewerkzeugen für die Bereitstellung von multimedialen interaktiven Diensten trotz sehr begrenzter Datenübertragungskanäle. · Definition wichtiger Anforderungen und benutzerzentrierte Entwicklungsmethoden für die adaptiven Verfahren eines Anwendungssystems. · Entwicklung eines adaptiven Konferenzsystems – „MASP“ (Mobile Applications Supportive Pals). Als wichtige Eigenschaft („Proof of Concept“) bietet dieses System eine reibungslose Performance sogar in heterogenen Umgebungen mit Ungleichheit zwischen den technischen Ausstattungen und individuellen Rahmenbedingungen der Systembenutzer. Weiterhin, bietet das System flexible individuelle Einstellungen von Interaktionsprozessen, und dennoch wird eine Überstimmung der gemeinsamen „Workspace“ sichergestellt. · Entwicklung eines innovativen „Monitoring Tools“ – „RIN“ (Resource Information Network), das als eine Art Überwachungsagent und Ermittler von lokalen und entfernten, ausgewählten Ressource-Informationen oder Bedingungszuständen zu anpassungsfähigen Anwendungen dient. · Erfolgreiche Integration des „Monitoring Tools“ in das adaptive Konferenzsystem.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-19291.html