Fraunhofer-Gesellschaft

Publica

Hier finden Sie wissenschaftliche Publikationen aus den Fraunhofer-Instituten.

Schwachstellenanalysen in Lackierbetrieben

TimesWeakpoint analysis in painting enterprises
 
: Hruschka, R.; Hoffmann, U.

Deutsche Forschungsgesellschaft für Oberflächenbehandlung e.V. -DFO-; Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung -IPA-, Stuttgart:
Qualitätssicherung und -prüfung : Lehrgang vom 02. bis 03. Juni 2003 in Stuttgart
Düsseldorf, 2003
Lehrgang Qualitätssicherung und -prüfung <2003, Stuttgart>
German
Conference Paper
Fraunhofer IPA ()
Prozeßoptimierung; Ursachenfindung; Lackierfehler; Lackieren; Fehleranalyse; Schwachstellenprüfung; Qualitätssicherung; Verbesserungsvorschlag

Abstract
Im Rahmen betriebsspezifischer Schwachstellenanalysen in vielen Lackierereien wurden umfangreiche Erfahrungen und Kenntnisse zur Vermeidung von Lackfilmfehlern gesammelt. Dennoch treten immer wieder gleichartige Probleme in verschiedenen Lackierereien auf bzw. wiederholen sich im gleichen Hause. Die Ursache ist ein unzureichender Informationsfluß, d.h. es bestehen keine zugänglichen Datensammlungen, Fehlerübersichten und Strategien. Aufgrund der vielfältigen Einflußgrößen im Fertigungsprozeß und des großen beteiligten Personenkreises ist es nicht möglich, den gesamten Problembereich ohne die Unterstützung durch entsprechende Übersichten im Zusammenhang zu überblicken, d.h. im eigenem Haus, bei den Zulieferanten bis hin zum Kunden. Ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Fertigungsicherheit im Lackierbereich könnte ein branchenumfassender Erfahrungsaustausch über die Erfassung der Lackfilmfehler in Verbindung mit den Erfahrungen bei den Entstehungsursachen, den Verbesserungsmaßnahmen und der Analysentechnik darstellen, bei welchem in Zusammenarbeit der Teilehersteller und -lackierer mit den Lieferanten von Anlagen, Geräten, Arbeitsmitteln und -stoffen, die Lackfilmfehler, die Fehlerursachen, die Verbesserungsmaßnahmen und die Analysentechnik erfaßt und katalogisiert, die bekannten vorbeugenden Maßnahmen zur Vermeidung/Reduzierung der dekorativen Fehler zusammengestellt sowie quantitative Beurteilungsmöglichkeiten als Maßvorgabe erstellt werden. Aus diesen Arbeiten könnten weiterhin Anforderungsspektren für die Werkstücke, die Prozeßauslegung, die Anlagen, die Geräte, den Bau usw. hinsichtlich der Nacharbeitsreduzierung erstellt und in die Pflichtenhefte mit aufgenommen werden. Ein branchenumfassender Erfahrungsaustausch ist sinnvoll, um durch eine ausreichende Anzahl von Fehlervorfällen gesicherte Ursachenfindungsmethoden sowie Vermeidungs- und Abhilfestrategien erarbeiten und realisieren zu können.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-19137.html