Fraunhofer-Gesellschaft

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Neue Entwicklungen zum Randschichthärten mit Hochleistungsdiodenlasern

 
: Bonß, S.; Seifert, M.; Brenner, B.; Beyer, E.

Wielage, B. ; TU Chemnitz-Zwickau, Lehrstuhl für Verbundwerkstoffe:
5. Industriefachtagung "Oberflächen- und Wärmebehandlungstechnik" (OWT '03) und 6. Werkstofftechnisches Kolloquium (WTK). Tagungsband. Band 1 : 25.-26. Sep. 2003, Chemnitz
Chemnitz, 2003 (Schriftenreihe Werkstoffe und Werkstofftechnische Anwendungen 16)
ISBN: 3-00-011951-5
pp.175-180
Industriefachtagung Oberflächen- und Wärmebehandlungstechnik (OWT) <5, 2003, Chemnitz>
Werkstofftechnisches Kolloquium (WTK) <6, 2003, Chemnitz>
German
Conference Paper
Fraunhofer IWS ()

Abstract
Das Laserrandschichthärten erlebt seit der Verfügbarkeit von Hochleistungsdioden lasern im kW-Bereich einen Aufschwung. Durch den möglichen Verzicht auf absorptionserhöhende Beschichtungen können leistungsfähige oberflächentemperaturgeführte Laserleistungsregelungen unter Verwendung von Pyrometern zum Einsatz kommen. Dadurch erhöht sich die Flexibilität bei der Wahl optimaler Behandlungsparameter bei deutlich verkürzten Einrichtzeiten. Das Fraunhofer IWS hat seit einigen Jahren das System LompocPro als industrietaugliches Regelungssystem entwickelt. Getrieben durch Kundenaufforderungen erfährt das Produkt ständige Weiterentwicklungen und Ergänzungen. Das System ist eine wichtige Voraussetzung für die zuverlässige Prozessführung und kann separat betrieben oder direkt in einen CNC-Steuerrechner integriert werden. Für lokale Randschichtwärmebehandlung wird in der Regel ein einige Quadratmillimeter großer Laserstrahlfleck verwendet. Die im Vergleich zu anderen Hochleistungslasern schlecht fokussierbaren Hochleistungslaser können für solche Anwendungen mit langbrennweitigen Optiken ausgestattet werden. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten für externe Strahlformungseinheiten werden ein Schwingspiegelsystem sowie ein Strahlteiler für simultane Bearbeitungen vorgestellt. Mit der gezeigten Scanneroptik können ja nach verfügbarer Laserleistung z. B. Härtespurbreiten bis zu 40 mm realisiert werden. Für Wärmebehandlungen bei geringen Temperaturen sind durch Verwendung optimierter Schwingfunktionen homogene oder problemangepaßte Wärmeverteilungen bis etwa 120 mm Breite möglich. An einer Reihe von Anwendungsbeispielen wird die Wirksamkeit der vorgestellten Systeme dargestellt.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-18749.html