Fraunhofer-Gesellschaft

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Schallübertragung durch Silikonfugen

 
: Weber, L.; Sarikaya, C.; Öhler, S.; Mohr, J.; Spiegel, C.

Becker-Schweitzer, J.; Fachhochschule Düsseldorf; Deutsche Gesellschaft für Akustik (DEGA) ; Deutsche Gesellschaft für Akustik -DEGA-, Berlin:
Fortschritte der Akustik. 37. Jahrestagung für Akustik, DAGA 2011. CD-ROM : 21. - 24. März 2011 in Düsseldorf
Berlin: DEGA, 2011
ISBN: 978-3-939296-02-7
pp.749-750
Jahrestagung für Akustik (DAGA) <37, 2011, Düsseldorf>
German
Conference Paper
Fraunhofer IBP ()

Abstract
Viele Sanitärobjekte, wie z. B. Bade- und Duschwannen oder Waschtische, werden zum Bauwerk hin mit Silikonfugen abgedichtet. Verfügt das Sanitärobjekt über eine wirksame Körperschallentkopplung (im Falle von Badewannen z. B. elastische Befestigungselemente und Wannenfüße), so verbleibt die Silikonfuge als maßgebender Schallübertragungsweg, der den resultierenden Installations-Schallpegel bestimmt. Die Schallübertragung von Silikonfugen hängt von mehreren Faktoren ab, von denen insbesondere Geometrie und Abmessungen der Fuge zu nennen sind. Desweiteren spielen auch die elastischen Eigenschaften des verwendeten Materials eine wichtige Rolle, wobei zwischen verschiedenen Arten von Sanitärdichtstoffen beträchtliche Unterschiede bestehen. Das akustische Verhalten der Fugen überspannt daher einen weiten Bereich, der von der Körperschallisolation bis hin zur Körperschallbrücke reicht. In dem Beitrag wird über messtechnische Untersuchungen an Silikonfugen im Sanitärbereich berichtet. Neben dem akustischen Einfluss der Fugengeometrie wird dabei insbesondere auch auf Unterschiede in den elastischen Eigenschaften zwischen verschiedenen Arten von Silikon und Acryl eingegangen.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-174633.html