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Untersuchung der Einflüsse wichtiger Beschichtungsparameter auf die elektrischen Eigenschaften von CrO2-TiO2 Schichten

 
: Trache, R.; Berger, L.-M.; Toma, F.-L.; Saaro, S.; Lima, R.S.; Marple, B.R.

Wielage, B. ; TU Chemnitz, Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik:
13. Werkstofftechnischen Kolloquium 2010. Tagungsband : 30. September und 01. Oktober 2010
Chemnitz, 2010 (Schriftenreihe Werkstoffe und Werkstofftechnische Anwendungen 37)
ISBN: 978-3-00-032471-0
pp.13-24
Werkstofftechnisches Kolloquium <13, 2010, Chemnitz>
German
Conference Paper
Fraunhofer IWS ()
elektrischer Widerstand; thermisches Spritzen; Beschichtung=Überzug; Chromoxid; Titanoxid; Temperatur; Partikelgeschwindigkeit; Oberflächentemperatur; Pulver; Konzentration; Sauerstoff-Hochgeschwindigkeitsspritzen; atmosphärisches Plasmaspritzen; argon; Stickstoff; Wasserstoff; Geschwindigkeitsverteilung; Temperaturverteilung; Querschnitt; Impedanzspektroskopie; Mikrostruktur; Phasenzusammensetzung; Konzentrationseinfluss

Abstract
Ziel der vorliegenden Arbeit war die Untersuchung der Zusammenhänge zwischen dem spezifischen elektrischen Widerstand thermisch gespritzter Schichten aus dem System Cr2O3-TiO2 und wichtigen Prozessmerkmalen wie Pulvereigenschaften, Spritzparameter, Partikeltemperatur und Partikelgeschwindigkeit, sowie Oberflächentemperatur der Schicht während des Prozesses. Als Ausgangspulver wurden zwei Pulver mit einem Gehalt von 10 Masse-% bzw. 20 Masse % Chromoxid verwendet. Zur Herstellung der Proben kamen das Hochgeschwindigkeitsflarnmspritzen (HVOF) und das atmosphärische Plasmaspritzen (APS, Plasmagasgemische aus Ar/N2 und Ar/H2) zum Einsatz. Während des Beschichtungsprozesses wurden die Geschwindigkeitsverteilung und Temperaturverteilung im Querschnitt des Partikelstromes, sowie die Oberflächentemperatur der Schicht gemessen. Neben dem mit Hilfe der Impedanzspektroskopie gemessenen spezifischen elektrischen Widerstand wurden Mikrostruktur und Phasenzusammensetzung der Schichten untersucht. Im Resultat der Spritzprozesse kommt es zu starken Veränderungen der Phasenzusammensetzungen im Vergleich zum Ausgangspulver. Bei den HVOF-gespritzten Schichten hängt der spezifische Widerstand vom Chromoxidgehalt und teilweise auch von der Oberflächentemperatur während der Beschichtung ab. Bei den APS-Schichten wird der spezifische Widerstand zusätzlich stark durch die Zusammensetzung des Plasmagasgemisches beeinfiusst.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-155580.html