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Induktives Laden von Elektromobilen - Eine techno-ökonomische Bewertung

 
: Schraven, S.; Kley, F.; Wietschel, M.

:
Fulltext urn:nbn:de:0011-n-1515796 (300 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 7685d5db046bc71b5677899d8ee5e6e0
Created on: 1.2.2011


Karlsruhe: Fraunhofer ISI, 2010, 22 pp.
Working Paper Sustainability and Innovation, S 8/2010
German
Report, Electronic Publication
Fraunhofer ISI ()
Ladeinfrastruktur; induktive Ladung; Elektrofahrzeug/Elektromobilität; elektromagnetische Verträglichkeit; Übertragungswirkungsgrad; Nutzerakzeptanz

Abstract
In den bisher diskutierten Konzepten zur Ladung von Elektrofahrzeugen ist die kabelgebundene (konduktive) Ladung vorherrschend, bei der der Nutzer das Kabel zur Ladung ein- bzw. wieder ausstecken muss. Häufige Ladevorgänge und insbesondere Kurzladungen lassen jedoch dieses Ein- und Ausstecken neben der reduzierten Reichweite des Elektrofahrzeugs unpraktisch in der Nutzung erscheinen. Demgegenüber bietet die induktive (kabellose) Energieübertragung das Laden ohne erforderlichen Nutzereingriff.
Der vorliegende Artikel versucht die Fragen zu beantworten, ob ein Einsatz der induktiven Energieübertragung bereits technisch zur Ladung von Elektrofahrzeugen realisierbar ist, und in welchen Bereichen diese eine wirtschaftlich attraktive Lösung für den Nutzer darstellt. Dazu werden zunächst die Ladetechnologien vor- und technisch gegenübergestellt. Auf Basis einer Kostenbetrachtung ist auch ein ökonomischer Vergleich der beiden Ladetechnologien möglich. Es zeigt sich, dass aus wirtschaftlicher Sicht aufgrund signifikanter Mehrkosten vorläufig kein weitverbreiteter Einsatz der induktiven Technik zu erwarten ist. Unter bestimmten Voraussetzungen ergibt sich aber ein begrenztes Anwendungsfeld als Nischentechnologie in bestimmten gewerblichen Bereichen, wie zum Beispiel bei Taxis.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-151579.html