Fraunhofer-Gesellschaft

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Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung - Überblick

 
: Dobmann, G.; Kurz, J.H.

Fraunhofer-Allianz Vision:
Wärmefluss-Thermographie als zerstörungsfreies Prüfverfahren für die Qualitätssicherung in der Produktion : Seminar mit Praktikum «Wärmefluss-Thermographie als zerstörungsfreies Prüfverfahren für die Qualitätssicherung in der Produktion», 04.-05.11.2010, Erlangen
Erlangen: Fraunhofer Allianz Vision, 2010
10 pp.
Seminar "Wärmefluss-Thermographie als Zerstörungsfreies Prüfverfahren für die Qualitätssicherung in der Produktion" <2010, Erlangen>
German
Conference Paper
Fraunhofer IZFP ()
Werkstoffprüfung

Abstract
Die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung ist eine Querschnittstechnologie."Prüfung" ist dabei die Tätigkeit der Nutzung von Messtechnik zur Erzielung zuverlässiger Messergebnisse, die mit relevanten Aussagen die Gebrauchseignung der geprüften Werkstoffe und Komponenten interpretiert.
Zerstörungsfreie Prüfung (ZFP) - im Gegensatz zur zerstörenden Werkstoffprüfung - heißt, dass durch die Prüfanwendung die Gebrauchseignung in keiner Weise beeinflusst, oder gar gemindert werden darf. Die ökonomischen Vorteile im Vergleich zu einer zerstörenden Prüfung sind damit in trivialer Weise offensichtlich. Die Arbeitsweise und Bedeutung der ZFP in der Technik lassen sich - auch dem Laien - vergleichend mit den Aufgaben der Anamnese und Diagnose in der Vorsorgemedizin am Menschen verständlich vermitteln. Die Technologie hat daher - und insbesondere dort, wo sie sicherheitsrelevant eingesetzt wird - eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung.
Die ZFP bedient sich der physikalischen Messtechnik und nutzt das gesamte Spektrum möglicher Energiewechselwirkungen die die Physik zulässt, jedoch grundsätzlich unter der genannten Randbedingung, dass die eingebrachte Energie den Werkstoff nicht verändern darf.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-150156.html