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Green Manufacturing - Schadstoffmanagement

Aktuelles zum Recast der RoHS- und WEEE-Richtilinie sowie zu REACh-SVHC und EuP-Richtilinie. Tagung. 14. Sept 2010, Stuttgart. Vorausschauendes unternehmerisches Handeln für alle Betroffenen der Schadstoffverbote weltweit, speziell der Elektro- und Elektronik- bzw. Automobilindustrie und ihrer Zulieferer
 
: Westkämper, Engelbert; Verl, Alexander
: Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung -IPA-, Stuttgart

Stuttgart: FpF - Verein zur Förderung produktionstechnischer Forschung, 2010, 158 pp.
Fraunhofer IPA-Tagung, F 208
Tagung "Green Manufacturing - Schadstoffmanagement" <208, 2010, Stuttgart>
German
Conference Proceedings
Fraunhofer IPA ()
REACh; RoHS; WEEE; Schadstoffmanagement; Green Manufacturing; Schadstoff; Kraftfahrzeug; Automobilindustrie; Umweltschutz; Elektroindustrie; elektronisches Gerät; Schwermetall; Chemikalie

Abstract
In der EU legt die Richtlinie "Restriction of use of certain Hazardous Substances" (RoHS) Bestimmungen für die Beschränkung der Verwendung von gefährlichen Stoffen in Elektro- und Elektronikgeräten fest. Unter Berücksichtigung des auf Gemeinschaftsebene angestrebten Gesundheits- und Umweltschutzes werden für die Schwermetalle Blei, Quecksilber, Cadmium, Chrom und Flammschutzmittel PBB und PBDE Grenzwerte vorgeschrieben. RoHS-ähnliche Vorschriften werden weltweit auch in anderen Ländern wie der Schweiz, Türkei, Kalifornien, China, Korea u.a. erlassen. Dies hat erhebliche Auswirkugnen auf die Elektro- und Elektronikindustrie. Denn von den unterschiedlichen Regelungen in den einzelnen Ländern sind sowohl importierte Komponenten als auch der Export von Produkten aus der EU betroffen.
Nach einer breit angelegten Konsultation hat die Kommission einen Vorschlag zur Neufassung der RoHS-Richtlinie vorgelegt. Diese Neugestaltung (RoHS V2.0) beschäftigt die Hersteller der Elektronik- und Elektroindustrie sowie ihre Zulieferer intensiv, zumal die RoHS V2.0 einen erweiterten Geltungsbereich haben wird. Zusätzlich zu RoHS haben viele der betroffenen Unternehmen auch noch Pflichten im Rahmen der REACh-Verordnung, insbesondere hinsichtlich der sogenannten Substances of Very High Concern (SVHC). Die Europäische Chemikalienbehörde hat im Laufe der vergangenen Monate die Kandidatenliste zweimal um mehrere Stoffe ergänzt, so dass diese nun insgesamt 38 SVHC-Stoffe umfasst. Dies bedeutet einen erhöhten Aufwand für Unternehmen hinsichtlich der Informationsbeschaffung und -weitergabe, um den Pflichten in Zusammenhang mit SVHC-Stoffen gerecht zu werden.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-141426.html