Fraunhofer-Gesellschaft

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Synchroziehen - Eine Tiefziehvariante

 
: Mauermann, R.; Müller, P.

:
Fulltext urn:nbn:de:0011-n-1374051 (107 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 9922d87839b04853b6161427cbdf2028
Created on: 31.3.2011


UTF science. Online journal (Nicht mehr online verfügbar) (2010), No.2, 5 pp.
German
Journal Article, Electronic Publication
Fraunhofer IWU ()

Abstract
Bleche wurden früher traditionell partiell durch Hämmern geformt. Bei der seit 100 Jahren üblichen Praxis des Tiefziehens wird in einem Fertigungsschritt mit Form-werkzeugen in Tiefziehpressen gearbeitet. Jetzt erinnert eine neue Verfahrens-variante, das Synchroziehen, wieder an die partielle Umformung.
Die seit 2007 viel diskutierten Servopressen auf Basis von Kurbel-/Exenterwellen führen hauptsächlich zu Zeitvorteilen im technologiefernen - blechkontaktfreien - Pressenhub, der zum Teiletransport notwendig ist. Der eigentliche Umformvorgang bleibt jedoch weitgehend unverändert.
Die Ergebnisse der bisher durchgeführten experimentellen Untersuchungen zeigten vor allem die Notwendigkeit weitere Untersuchungen in den Bereichen der Prozess-führung und der Maschinentechnik auf. Die Akzeptanz neuer hochdynamischer Technologien hängt im Wesentlichen von den verfügbaren Methoden zur Prozess-auslegung und vom Anwendungspotenzial der Maschinentechnik ab. In diesem Spannungsfeld besteht beispielsweise die Herausforderung hochdynamische Vorgänge zutreffend beurteilen und prognostizieren zu können. Aus maschinen-technischer Sicht bestehen Fragestellungen zum verfahrensgerechten Betrieb und zur Gestaltung von Servo-Spindelpressen. In verschiedenen aktuellen Forschungs-vorhaben untersucht das Fraunhofer IWU gemeinsam mit dem Institut für Werkzeug-maschinen und Steuerungstechnik der TU Dresden Methoden zur Auslegung hoch-dynamischer Prozesse sowie das Anwendungspotenzial von Servo-Spindelpressen

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-137405.html