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Gezieltes Temperaturmanagement bei der werkzeuggebundenen und inkrementellen Formgebung in der Blechwarmumformung zur Einstellung gradierter Bauteileigenschaften

 
: Neugebauer, Reimund; Schieck, F.; Rautenstrauch, A.; Bach, M.

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Fulltext urn:nbn:de:0011-n-1343018 (1.8 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: 9dabccfb13f877dc4cf81cc66c337e42
Created on: 21.4.2011


Neugebauer, Reimund ; Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik -IWU-, Chemnitz; TU Chemnitz, Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse:
Energieeffiziente Produkt- und Prozessinnovationen in der Produktionstechnik : Wissenschaftliche Grundlagen zur energetischen Bewertung im Maschinenbau -Analysen und Prognosen-; 1. Internationales Kolloquium des Spitzentechnologieclusters eniPROD. Tagungsband eniPROD 2010; 24. und 25. Juni 2010, Chemnitz
Zwickau: Verlag Wissenschaftliche Scripten, 2010
ISBN: 978-3-942267-00-7
pp.769-788
Internationales Kolloquium des Spitzentechnologieclusters eniPROD <1, 2010, Chemnitz>
German
Conference Paper, Electronic Publication
Fraunhofer IWU ()
Energieeffizienz; gradierte Bauteileigenschaft; partielle Vergütung; Presshärten; höchstfester Stahl; Walzprofilieren

Abstract
Das Presshärten ist seit einigen Jahren eine feste Größe in der Fertigung von hochfesten Strukturbauteilen dar. Durch pressgehärtete Bauteile ergeben sich Vorteile, wie zum Beispiel die hohe Festigkeit bei geringeren Blechdicken, was die Möglichkeit zur Gewichtseinsparung bietet und letztlich die Automobilbauer überzeugen konnte.
Entsprechend den Crashanforderungen ausgelegte Karosseriekonzepte erfordern neben allgemein erhöhten Festigkeitseigenschaften zunehmend auch die Realisierung unterschiedlicher Eigenschaftszonen innerhalb der relevanten Strukturbauteile. Diese Anforderungen werden mittels sogenannter Tailored Products erfüllt, wobei diese zum Beispiel durch Verbinden von unterschiedlichen Materialien mittels einer Laserschweißnaht oder dem Walzen verschiedener Blechdicken des Vormaterials hergestellt werden können.
Ein alternativer Ansatz wird in der lokalen Einbringung von Werkstoffeigenschaften ohne die Veränderung von Blechdicke beziehungsweise Materialgüte gesehen. Durch ein gezieltes Temperaturregime im Werkzeug können Eigenschaftszonen eingestellt werden, die unterschiedliche Zugfestigkeiten und Restdehnungen aufweisen. Die komplizierte Gestaltung des Vormaterials kann auf diese Weise gänzlich entfallen und verspricht damit nicht nur einer Prozesskettenverkürzung, sondern auch einer Reduzierung der Kosten.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-134301.html