Fraunhofer-Gesellschaft

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Beizbänder zur lokalen Vorbehandlung von Aluminium

 
: Burchardt, M.; Dieckhoff, S.; Kleemeier, M.; Teczyk, K.; Vulliet, P.; Wilken, R.

Dopheide, N. ; Deutsche Forschungsgesellschaft für Oberflächenbehandlung e.V. -DFO-:
DFO-Tagung Leichtmetall-Anwendungen - Entwicklungen in der Oberflächentechnik in Theorie und Praxis : 16. - 17. März 2010, Rödermark
Neuss: DFO, 2010
ISBN: 978-3-89943-078-3
pp.45, 28 Folien
Tagung "Leichtmetall-Anwendungen - Entwicklungen in der Oberflächentechnik in Theorie und Praxis" <2010, Neuss>
German
Conference Paper
Fraunhofer IFAM ()
Aluminiumlegierung; Beizen; örtliche Wirkung; Beizmittel; Kleben=Verbinden; Lackieren; Haftfestigkeit; Salzsprühprüfung; Phosphorsäure; Polyacrylsäure; Milchsäure; Polyvinylalkohol; Spülen; Materialabtragung; Einwirkungszeit; Aluminiummagnesiummanganlegierung; Aluminiummagnesiumsiliciumlegierung

Abstract
Häufig ist es erforderlich, Metalloberflächen nur lokal von Oxidschichten und Konversionsschichten zu befreien (z.B. zum Kleben oder Reibschweißen). Lokales Beizen wird üblicherweise mit Beizpaste, -gelen oder -schäumen bzw. durch einen Sprühauftrag ausgeführt, dem sich ein Spülprozess anschließt. Dabei entstehen belastete Abwässer. Ein Beizmittel in Form eines wieder abziehbaren Bandes erlaubt eine lokal begrenzte Vorbehandlung und eine anschließende einfache und kostengünstige Entfernung der Beize. Als Endreinigung ist nur ein Nachspülen notwendig, das keine beizehaltigen Abwässer liefert. Es werden neuartige Beizbänder vorgestellt und die Zusammenhänge zwischen Zusammensetzung der Beizmasse und den resultierenden Eigenschaften erläutert. Zielstellung ist die Optimierung der Beizwirkung, der Haftungseigenschaften und der rückstandfreien Ablösbarkeit. Die beizende Komponente bestand aus 40 %iger Phosphorsäure, das Bindemittel aus Polyvinylalkohol, Polyacrylsäure (Filmfestigkeit) und Milchsäure (Haftung). Nach 6 h Beizzeit werden je nach Legierung 0,7 - 1 Mikrometer abgetragen. Die Lackhaftung bzw. die Haftfestigkeit der Klebverbindung wurde im Zug-Scher-Versuch geprüft. Ein Versagen der Haftung erfolgte nur im essigsauren Salzsprühtest (ESST).

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-133966.html