Fraunhofer-Gesellschaft

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Beizen mit dem Abziehband. Lokale Vorbehandlung

 
: Burchardt, M.; Dieckhoff, S.; Vulliet, P.; Kleemeier, M.; Teczyk, K.; Wilken, R.

JOT. Journal für Oberflächentechnik 50 (2010), No.2, pp.40-43
ISSN: 0940-8789
German
Journal Article
Fraunhofer IFAM ()
Beizen; Selbstklebeband; Beizmittel; örtliche Wirkung; Trägermaterial; Wirkungsgrad

Abstract
Für das wirtschaftliche Beizen lokal begrenzter Metalloberflächen wurde ein selbstklebendes Band entwickelt, das die Beizmasse trägt. Das Trägermaterial kann z. B. biaxial orientiertes Polypropylen, Geweband oder Vlies sein. Die Beizmasse enthält als Beizmittel Phosphorsäure sowie ein Bindemittel, das ein weitgehend rückstandfreies Entfernen des Bandes nach dem Beizprozess möglich macht. Nach Abziehen des Bandes wird die behandelte Fläche nur abgespült oder abgewischt. Bei dem jetzigen Entwicklungsstand des Produktes erweist sich dieses Nachreinigen als unverzichtbar. Als Basispolymer der Beizmasse dient Polyvinylalkohol. Zur Erhöhung der Filmfestigkeit wird Polyacrylsäure eingesetzt. Die Beizwirkung wird an unterschiedlichen Aluminiumoberflächen untersucht. Es ergeben sich Abtragraten von 0,7 bis 0,9 Mikrometer in 6 h. In Tests zeigt sich die Steigerung der Lackhaftung und der Verbundfestigkeit auf beizbandbehandelten Al-Proben. Anreicherungs- und Konversionsschichten werden schon in einer 30-minütigen Behandlung zuverlässig entfernt.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-123053.html