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Bauphysikalische Ursachen für Schimmelpilzschäden

 
: Krus, M.; Sedlbauer, K.

Deutscher Holz- und Bautenschutzverband -DHBV-, Köln; Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V. -WTA-:
Dokumentation zum Kongress des Deutschen Holz- und Bautenschutzverbandes : In Kooperation mit der WTA am 30. und 31. Oktober 2008, Landschaftspark Duisburg-Nord
Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2009
ISBN: 978-3-8167-8088-5
pp.125-135
Deutscher Holz- und Bautenschutzverband (HOBA Kongress) <2008, Duisburg>
German
Conference Paper
Fraunhofer IBP ()

Abstract
In der Arbeit werden die unterschiedlichen Einflussgrößen für Schimmelpilzbildung in Innenräumen diskutiert. Dazu gehören Ursachen, die vom Nutzer des Wohraumes beeinflusst werden, wie z.B. unzureichende Beheizung, erhöhte Feuchteproduktion und mangelhaftes Lüftungsverhalten. Auch die unter dem Stichwort "erhöhte Wärmedurchgangswiderstände" aufgeführte Ursache kann durch den Wohnraumnutzer maßgeblich beeinflusst werden. Hier ist vor allem zu nennen, dass Schränke nicht an die Außenwand und garnicht an die Außenwandecke gestellt werden dürfen, da dies - außer bei Wohnungen mit hohem Dämmstandard - zu Schimmelpilzbildung führen kann. Eine verbesserte Außendämmung führt, wie in der Arbeit dargelegt, zu höheren Außenwandinnenoberflächentemperaturen und mit der damit verbundenen Absenkung der Oberflächenfeuchte zu verringertem Schimmelpilzrisiko. Auch die negative Wirkung von Wärmebrücken wird durch eine Außendämmung vermindert. Im Gegensatz dazu kann eine Innendämmung den Einfluss einer geometrischen Wärmebrücke verstärken, was bei der Planung besondere Berücksichtigung finden muss.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-116159.html