Fraunhofer-Gesellschaft

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Herstellung und Verarbeitung hochfester aluminiumbasierter Leichtbauwerkstoffe

 
: Neugebauer, Reimund; Popp, M.; Bergmann, M.

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Postprint urn:nbn:de:0011-n-1104572 (2.5 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: 6c20f99cc93726146b74abf35088f850
Created on: 21.4.2011


Neugebauer, Reimund ; Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik -IWU-, Chemnitz:
3rd International Conference on Accuracy in Forming Technology ICAFT 2009 und 16. Sächische Fachtagung Umformtechnik SFU 2009 : 10.-11. November 2009, Chemnitz. ICAFT 2009. SFU 2009
Zwickau: Verlag Wissenschaftliche Scripten, 2009 (Berichte aus dem IWU 52)
ISBN: 978-3-937524-93-1
pp.259-282
Internationale Konferenz Accuracy in Forming Technology (ICAFT) <3, 2009, Chemnitz>
Sächsische Fachtagung Umformtechnik (SFU) <16, 2009, Chemnitz>
German
Conference Paper, Electronic Publication
Fraunhofer IWU ()
Aluminium-Magnesium-Verbunde; ultrafeinkörniger Werkstoff; Gradierung

Abstract
Die Herstellung neuartiger metallischer Leichtbauwerkstoffe und deren umformende Weiterverarbeitung ermöglicht neben der Realisierung des stofflichen Leichtbaus eine funktionsgerechte Dimensionierung von Bauteilen. Es lassen sich somit Werkstücke realisieren, die über lokal unterschiedliche Bauteileigenschaften verfügen. Im Folgenden werden hierzu zwei innovative Ansätze vorgestellt. Mit dem neuen Verfahren Verbundquerfließpressen können endkonturnahe Leichtbauverbunde gefertigt werden. Besondere Vorteile bietet diese Verfahrensanwendung bei der Erzeugung korrosionsbeständiger Al/Mg-Verbunde, da sich hier das günstige Festigkeit/Gewicht Verhältnis des Magnesiums mit dem günstigen Korrosionsverhalten des Aluminiums kombinieren lässt. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Verbundgrenzfläche zu. Mit der vorgestellten Methode werden Diffusionsvorgänge mit Phasenneubildung initiiert, so dass eine stoffschlüssige Metallverbindung erzielt wird. Zur erheblichen Verbesserung mechanischer Kennwerte und einer belastungsgerechten Eigenschaftsverteilung bei Aluminiumhalbzeugen wurde ein Verfahren entwickelt, dass den Ansatz der gezielten Einstellung einer variablen Mikrostruktur verfolgt. Das neue Verfahren Gradierungswalzen erlaubt die Fertigung gradierter Werkstoffe, mit Bereichen von grobkörnig bis ultra-feinkörniger Mikrostruktur.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-110457.html