Fraunhofer-Gesellschaft

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Wissensmanagement und Zuständigkeitsfinder als Schlüssel für ein verwaltungsebenenübergreifendes One-Stop-Government

 
: Lucke, J. von

Schliesky, U.:
Die Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie in der deutschen Verwaltung. Tl.2: Verfahren, Prozesse, IT-Umsetzung
Kiel: Lorenz-von-Stein-Institut für Verwaltungswiss. an der Christian-Albrechts-Universität, 2009 (Schriften zur Modernisierung von Staat und Verwaltung 3)
ISBN: 978-3-936773-46-0
pp.185-218
German
Book Article
Fraunhofer FOKUS ()
one stop government; e-government; EU-Dienstleistungsrichtlinie; Wissensmanagement; föderatives Informationsmanagement

Abstract
Wissensmanagement ist für die IT-Umsetzung entscheidend, da es sowohl Bremse als auch Katalysator eines verwaltungsebenenübergreifenden One-Stop-Governments sein kann. Ausgehend von den Konzepten des One-Stop-Government, mit denen vor allem eine Bündelung von Verwaltungsleistungen aus einer Hand angestrebt wird, muss zunächst geklärt werden, was verwaltungsebenenübergreifend in den föderalen Strukturen der Bundesrepublik Deutschland bedeutet. Konzeption und Einführung eines Wissensmanagements stehen vor diesen Rahmenbedingungen vor besonderen Herausforderungen. Am Beispiel von Zuständigkeitsfindern und insbesondere des verzeichnisbasierten Zuständigkeitsfinders lässt sich aufzeigen, welche Konsequenzen und welche Schwierigkeiten sich aus dem Föderalismus deutscher Prägung für ein DLR-Wissensmanagement ergeben. Soll ein gemeinsames Wissensmanagement aufgebaut werden, müssen in aller Konsequenz von einer koordinierenden Stelle auch die erforderlichen Komponenten bestimmt und etabliert werden. Eine solche Herausforderung lässt sich nur erfolgreich bewältigen, wenn eine Strategie, zweckmäßige Governance-Strukturen und tragfähige Geschäftsmodelle vorliegen.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-103854.html