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Probenahmerichtlinie für eine Kryolagerung von Bodenproben

Poster zu den Jahrestagungen GDCh-Fachgruppe Umweltchemie und Ökotoxikologie. SETAC-GLB, Braunschweig 2002
 
: Weinfurtner, K.; Koerdel, W.; Schlueter, C.

:
urn:nbn:de:0011-b-901863 (86 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: a389b12cce907f844066844fab5a9d82
Created on: 30.01.2004


2002, 1 pp.
Gesellschaft Deutscher Chemiker, Fachgruppe Umweltchemie und Ökotoxikologie (Jahrestagung) <2002, Braunschweig>
SETAC GLB (Jahrestagung) <2002, Braunschweig>
German
Poster, Electronic Publication
Fraunhofer IME ()

Abstract
Im Rahmen der Umweltprobenbank des Bundes wird ab Herbst 2002 auch der Boden routinemäßig beprobt und in die Bank eingelagert. Dazu war es notwendig eine Methodik zu entwickeln, die bei Probenahme und Aufarbeitung der Proben zu einem möglichst geringen Informationsverlust führt. Dies setzt voraus, die Proben möglichst schnell über flüssigem Stickstoff einzufrieren und alle weiteren Arbeitsschritte unter Einhaltung der Kühlkette durchzuführen. Für die Erstellung der dazu nötigen Probenahmerichtlinie mussten einige kritische Teilschritte abgeklärt werden. Dies waren u. a.: - Eignung der Gerätematerialien zur Probenahme und

Ergebnisse:
Um den Probenumfang zu reduzieren wurde abgeklärt, ob eine Probenahmetechnik sowohl für organische und anorganische Analysen als auch für retrospektive ökotoxikologische Untersuchungen verwendet werden kann. Bei der Verwendung von Probenahmegeräten aus Edelstahl konnte keine Kontamination der Proben festgestellt werden.

Für die Siebung wurde ein einfacher Geräteaufbau entwickelt, der es ermöglicht, das Probenmaterial unmittelbar nach der Siebung auf einem von unten durch Flüssigstickstoff gekühlten Siebboden einzufrieren.

Das zerkleinerte Material wird in einem Mischer, ebenfalls unter tiefkalten Bedingungen, homogenisiert und anschließend in Teilproben aufgeteilt, die in die Probenbank eingelagert werden. Die Teilproben zeigten bei den Untersuchungen nur geringe Variationskoeffizienten (zum Vergleich: mittlere Intra-Laborvariationskoeffizienten aus Ringanalyse 1998, LUFA Speyer) und können damit als homogen und repräsentativ gelten.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/B-90186.html