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Prüfung von Umweltchemikalien in In vitro-Tests zur Erfassung "nichtgenotoxischer" Kanzerogene und Tumor-Promotoren

Abschlußbericht zum Förderungsvorhaben 07GTX04A, 01.08.1995 bis 31.12.1997
 
: Fahrig, R.
: Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Aerosolforschung -ITA-, Hannover

Hannover: ITA, 1998, 37 Bl. : Ill., Lit.
German
Research Report
Fraunhofer ITA ( ITEM) ()
Umweltchemikalie; Carcinogenität; Tumorinduktion; Toxizitätsprüfung; chemicals; toxicity testing; environmental chemistry; in vitro; Carcinogens; Tumors

Abstract
Zusammenfassend kann gesagt werden, daß "nicht-genotoxische" Kanzerogene und genotoxische Nicht-Kanzerogene Genamplifikation auslösen. Der Effekt ist jedoch klar schwächer als bei genotoxischen Kanzerogenen (Fahrig und Steinkamp-Zucht, 1996). Der Comet Assay kann zwischen genotoxischen Nicht-Kanzerogenen und "nicht-genotoxischen" Kanzerogenen unterscheiden. Erstere induzieren auch in toxischen Konzentrationen keine DNA-Strangbrüche. Die von den " nicht-genotoxischen " Kanzerogenen im toxischen Bereich induzierten DNA-Strangbrüche sind als von der Toxizität und nicht als von der Gentoxizität abhängige Phänomene zu betrachten. Die Kombination bei der Methoden erlaubt eine Unterscheidung zwischen genotoxischen Kanzerogenen, "nicht-genotoxischen" Kanzerogenen und genotoxischen Nicht-Kanzerogenen. Die Ergebnisse des Hefe-Kurzzeittests unterstützen die Ergebnisse des Genamplifikationstests. Auch hier zeigen nicht nur "nicht-genotoxische" Kanzerogene, sondern auch genotoxische Nicht-Kanzerogene eine co-rekombinogene Wirkung.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/B-63798.html