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Fraunhofer-Studie Verkehrstelematik. Version 5

 
: Enkelmann, W.
: Fraunhofer-Institut für Informations- und Datenverarbeitung -IITB-, Karlsruhe; Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme -IVI-, Dresden

Dresden: IVI, 1999, V, 168 pp.
German
Study
Fraunhofer IITB ( IOSB) ()
Verkehrstelematik; Telematik; Technologie; Markt; Marktabschätzung; sozio-ökonomische Rahmenbedingungen

Abstract
Moderne Telematiksysteme gewinnen zur Lösung von Verkehrsproblemen immer mehr an Bedeutung. Nach einer Darstellung der Ausgangssituation sowie allgemeiner Zielsetzungen werden die Marktsegmente Personenverkehr und Güterverkehr detailliert betrachtet und Anforderungen an Telematiksysteme abgeleitet. Trends in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik, die die technisch orientierten Sichtweisen ergänzen, werden betrachtet, um sozio- ökonomische Anforderungen und Rahmenbedingungen im Hinblick auf neue Anwendungsfälle zu berücksichtigen. Die zur Realisierung konkreter Verkehrstelematiksysteme erforderlichen technischen Voraussetzungen wie Basistechnologien, Fahrzeug- und Fahrwegtechnik, Mensch-System-Interaktion, Optimierung des Verkehrsbetriebs und anwendungsspezifische Datenmodelle werden ausführlich dargestellt. Physische Mobilität lässt sich durch verstärkte Nutzung von modernen Informations- und Kommunikationstechniken beeinflussen. Deshalb werden Einsparungspotentiale im Personen- und Güterverkehr betrachtet. Diese Potentiale wurden auf der Grundlage des volkswirtschaftlichen Jahresaufwandes für Verkehrsleistungen grob abgeschätzt. Die vorliegende Studie zeigt, dass die heute schon knappen Mobilitätsressourcen bei dem zu erwartenden weiteren Anstieg des Mobilitätsbedarfes einen dramatisch zunehmenden Engpass darstellen werden, wenn die heute eingeführten Nutzungsweisen dieser Ressourcen unverändert bleiben. Die Studie zeigt aber ebenso deutlich, dass intermodale Mobilität unerlässlich sein wird für eine effektive und effiziente Befriedigung der wirtschaftsbezogenen Mobilitätsanforderungen und des menschlichen Wunsches nach mobiler Lebensqualität. Es wird daher notwendig sein, die individuellen wirtschaftsbezogenen oder personenbezogenen Mobilitätserfordernisse dynamisch optimiert in die Leistungsfähigkeit der aktuell verfügbaren Mobilitätsressourcen einzupassen. Die Studie wurde unter Federführung des lITB vom FhG-Arbeitskreis Verkehrstelematik erarbeitet. Dieser Arbeitskreis wird die Umsetzung der Visionen und Projektideen innerhalb der FhG weitertreiben und - mit dem verkehrstelematischen Schwerpunkt IVI-Dresden - das Gesamtangebot der FhG auf dem Markt der Verkehrstelematik und dessen Vermarktung strategisch koordinieren.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/B-60840.html